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Wir nehmen an einer Vielzahl von Wettkämpfen und Veranstaltungen teil. Hier findet ihr ein paar Berichte, Bilder und Ergebnisse von Veranstaltungen an denen unsere Mitglieder teilgenommen haben. Darüber hinaus findet ihr eine Auswahl von Touren in Werdau oder im Umkreis von Werdau, welche mit dem Rennrad oder mit dem MTB gefahren werden können.
Von folgenden Veranstaltungen sind Berichte verfügbar:

RC-Trainingslager 2016 in Thalheim
GRC-Trainingslager 2015 in Altenberg
1. Lauf GHOST-Rookies-Cup 2015 in Werdau
Stoneman Miriquidi
GHOST-Rookies-Cup 2014 - "Nachwuchs kämpft um jeden Zentimeter"
Heavy 24 in Chemnitz 2014 - Bericht
Heavy 24 in Chemnitz 2014 - Vorschau
Wintertrainingslager 2014
GHOST KIDS-BIKE-SUPERCUP 2013
Wintertrainingslager 2013
Herbst-OL 2012
MTBO-Abschluss im Saarland
Saisonabschluss im Erzgebirge und Saarland
Erzgebirgs-Bike-Marathon in Seiffen 2012
GHOST-Kids-Bike-Cup 2012
Erfolgreicher Saisonabschluss im Mountainbike-Orienteering
GHOST-Kids-Bike-Cup 2011
Landesjugendspiele im MTBO und MTB in Werdau
4. und 5. BRL im MTBO in der Schweiz
3. Lauf GHOST Kids Bike-Cup in Werdau
Saisonstart für das Radsportteam Werdau 2011
MTBO-Abschluss im Saarland
Straßenrennen "Rund um die Burg" in Kempen 2010
Erzgebirgs-Bike-Marathon in Seiffen 2010
1. Koberbachtal-Triathlon in Werdau
5. Lauf GHOST Kids Bike-Cup in Werdau
2. und 3. BRL 2010 im MTBO und MTB in Bleicherode
Straßenrennen "Rund um die Burg" in Kempen 2009
Radtour entlang der Mulde und Saale
Weltmeisterschaft 2009 im MTBO
Europameisterschaft 2009 im MTBO
4. und 5. BRL 2009 im MTBO
Wintertrainingslager 2009
MTB-Techniktraining mit Marco Hösel
Staffelwochenende 2008
Harz-MTBO 2007
Wintertrainingslager 2007
Crosslaufserie der Radsportler 2007
Sachsen Rogaine 2006
Ostertrainingslager 2006 in Italien
Hallenfußballturnier 2006
Werdauer Waldlauf 2005 - Herbstmarathon
2. Werdauer Wald-Rallye 2005
MarathonMan-Serie 2005
Ostertrainingslager 2005 in Italien
Wintertrainingslager 2005
Messe: Haus Garten Freizeit 2005 in Leipzig
Crosslaufserie der Radsportler 2005
Herbst-OL 2004

Traditionell wird das lange Wochenende nach Himmelfahrt für den Mitteldeutschen Mountainbike-Nachwuchs zum gemeinsamen Trainingslager genutzt. In diesem Jahr hatte sich das Radsportteam Werdau um die Organisation der Veranstaltung gekümmert. Schon vor einem Jahr wurde mit der Tabakstanne in Thalheim ein optimaler Ausrichtungsort für die fast hundert teilnehmenden Sportler gefunden. Natürlich hatten wir mit dem Wetter auch das Glück auf unserer Seite - vier Tage nur Sonnenschein!
Nachdem sich die Sportler zum Mittag ging es am Donnerstagnachmittag auf eine MTB-Runde rund um Thalheim. Für die ältesten Sportler sind bis zu den Greifensteinen gefahren. Dabei haben einige eher im Flachen wohnende Sportler einen ersten Vorgeschmack auf die Berge bekommen, die sie in den nächsten Tagen erwarten sollten.
Der Freitag war zweigeteilt. Nach einem MTB-Training am Morgen hatten die Jüngsten allgemeine Athletik am Nachmittag auf dem Programm. Die Älteren hatten eine Ganztagstour durch das obere Erzgebirge zu absolvieren. Über ein paar kleinere Berge ging es dann auf den Pöhlberg bei Annaberg-Buchholz. Einige von den Sportlern hatten ordentlich zu kämpfen, die 350 Höhenmeter Anstieg am Stück einschließlich Bobbahn vom Pöhlbach in Geyersdorf auf den Gipfel zu erklimmen. Zurück ging es über die Trails der Stoneman-Strecke, der bekanntesten MTB-Tour im Erzgebirge zum Scheibenberg. Von dort aus ging es durch Geyerischen Forst zurück nach Thalheim. Auf dem Weg nach Zwönitz wurden die obligatorischen Reifenschäden aus der Abfahrt repariert. ;-)
Der Samstag stand wie immer im Zeichen des Stationstrainings. Nach einem Slalomparcours, einer Trailstrecke, einem Mountainbike-Orienteering sowie einer Spezialstrecke hat sich die Mehrheit auf die Relaxstation gefreut. Nachdem sich alle gestärkt hatten, klang der Tag am Lagerfeuer aus.
Einige Sportler haben sich am Sonntag Morgen schon eher verabschiedet und sich auf den Weg nach Reinsdorf bei Zwickau gemacht, wo sie an den Landesverbandsmeisterschaften im Straßenrennsport teilgenommen, dabei hat der eine oder andere gezeigt, dass Mountainbiker auch den Straßenrennern das Fürchten lernen können. ;-) Für die noch verbliebenen Sportler ging es nach Stollberg auf die 4-Cross-Strecke am Skihang, wo sie auch ihre Technik auch in der Abfahrt noch einmal schulen konnten.
Schade, dass es am Sonntag zu einem Sturz kam. In ein paar Tagen wird der Sportler sicherlich wieder fit fürs Radfahren sein - Gute Besserung! Danke an alle Betreuer, Trainer und Helfer und natürlich den Leuten von der Tabakstanne, welche die "Heuschrecken" super gesättigt haben.
Im nächsten Jahr geht es wohl in den Harz, wo auf die Sportler wieder erlebnisreiche Tage auf sie warten.
(Mark Huster)
RC-Trainingslager 2016 in Thalheim

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Traditionell wird das lange Himmelfahrt-Wochenende von den Mitstreitern des GRC zum gemeinschaftlichen Trainingslager genutzt. In diesem Jahr ging es in die Sportstadt Altenberg im Osterzgebirge.
Bei Anreise in Jugendherberge war die Stimmung auf Grund des Wetters getrübt. Etwas Besserung bereitete das Mittagessen, wo sich alle reichlich satt essen konnten. Am Nachmittag ging es auf die erste Runde. Für die Größeren hatten sich die Einheimischen Tino Weinberg und Lukas Jähne bereit erklärt, die Streckenführung zu übernehmen. So ging es über Trails und Wurzelwege ins Umland bis ins Nachbarland Tschechien. Bei den Größten waren es am Ende 44 km und damit nur unwesentlich mehr als die mittlere Gruppe, welche auf Grund eines Streckenfehler auf 40 km kam bei angestrebten 30 km. Umso größer war der Appetit danach beim gemeinsamen Grillen, wo dann mittlerweile das sonnige erhoffte sonnige Wetter der Folgetage eingestellt hatte.
Am zweiten Tag wurden am Vormittag noch ein paar Höhenmeter zur Vortagesstrecke hinzugepackt, so dass keiner frieren musste. Auch diese Strecke forderte Kraft, Kondition und Radbeherrschung. Am Nachmittag ging es in die Anlagen des dortigen Wintersportstützpunktes, wo als Highlight die Anschieber-Rodelbahn und das MTB-Laufbahn auf die jungen Sportler wartete. Die Trainer kümmerten sich in der Zwischenzeit um das Stationstraining für den Samstag. Nach einer Vorortbesichtigung am Skihang wurde eine Trailstrecke, ein Hillclimb, Slalomparcours sowie eine Cross-Countrystrecke vorbereitet. Damit nicht es nicht zu viel wird, kam von eine Relax-Station hinzu.
Bei schönem Wetter wurden dann am Samstag die vorbereiteten Einheiten absolviert, wobei nicht nur die Sportler sondern auch der eine oder andere Trainer an seine Grenze gebracht wurde.
Zum Abschluss am Sonntag hatten sich die Trainer noch ein weiteres Highlight ausgedacht. Nach Abstimmung mit den Verantwortlichen durften die Rookies die Bobbahn Altenberg bergauf erfahren, was sicherlich in bleibender Erinnerung bleiben wird.
Nach abschließenden Mittag mit Schnitzel und Pommes ging es auf die Rückreise.
Danke an die Jugendherberge Altenberg für die Topversorgung und an Ulli Glöckner und sein Team für die Organisation!
(Mark Huster)

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Am vergangenen Sonntag war es so weit. Der erste Lauf des diesjährigen GRC fand in Werdau statt. Wie vom Ausrichter dem SV Sachsen 90 Werdau gewohnt, besteht der Technikteil aus einem Mountainbike-Orienteering-Rennen (MTBO).
Dieses Rennen legt nicht nur die Startreihenfolge für das anschließende Mountainbike-Cross-Crountry-Rennen (MTB) fest, sondern wird ebenfalls als Landesverbandsmeisterschaft MTBO in Sachsen gewertet. Die Strecke wurde so gestaltet, dass alle Teilnehmenden ohne größere Probleme die Fahraufgabe erfüllen konnten. Der eine oder andere hat das schöne Wetter genutzt und war etwas länger auf der Strecke. Aber nach einer Stunde war auch der letzte Sportler im Ziel, so dass es an Startaufstellung des MTB-Rennens gehen konnte. Die Landesmeister mit MTBO heißen: Zeno Levi Winter (U9), Julien Lang (U11), Simon Stelzner (U13), Jakob Oehler (U15), Simon Weinert (U17) sowie Tim Hämmerlein (U19).
Die MTB-Strecke war die Selbe wie im vergangenen Jahr. Ging es in Einsteigerklasse U9 eher auf gerade Wegen entlang, mussten die Sportler in den Klassen U15, U17 und U19 neben fahrerischen Können auch Mut beweisen, denn es galt Absätze und künstliche Gräben mit anschließender Ladung auf Holzrampen zu bewerkstelligen. Aber nicht nur Fahrtechnik ist gefragt sondern auch Ausdauer. Die wellige und kurvenreiche Strecke lässt kaum Zeit zum Durchatmen. Dazu kam, dass der Regen der Nacht die zuvor recht trockene Strecke in eine schwer befahrbare Piste verwandelt hatte.
Als erstes ging die Klasse U9 an den Start. Es gewann der Sieger aus dem MTBO Zeno Levi Winter. Winni Jäntsch kam im weiblich Bereich als erste ins Ziel. Die Klasse U11 wurde durch Toni Gräßler sowie Natalie Kaufmann gewonnen. Der aus dem Harz angereiste Gregor Wiegleb ließ seiner Konkurrenz in der U13 keine Chance. Hannah Weiß fuhr als erstes Mädchen der U13 über die Ziellinie. In der U15 hießen die Sieger Louis Richter und Celine Friedrich.
Die Klassen U17 und U19 starteten im gleichen Rennen, was sicherlich gerade bei den U17-Fahrern zu einem höheren Tempo führte. Auf dem obersten Podest in der U17 standen am Ende Janik Koßack und Johanna Weiß. Einen Supertag hatte Tim Hämmerlein in der Klasse U19. Nach Wochen des Abiturstresses fuhr er wie befreit zum Sieg und hatte damit wie Zeno Levi Winter (U9) einen Doppelerfolg an diesem Tag.
Vielen Dank an die Helfer und die Unterstützer: GGV Werdau, Allianz-Generalagentur Kay Hämmerlein und Zweirad Lorenz!
(Mark Huster)
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"Stoneman Miriquidi an einem Tag - Eine Grenzerfahrung mit einem riesigen Erlebnisfaktor"
Am Samstag klingelte der Wecker recht früh bei den Radsportlern in Werdau, den diese hatten sich mit der Befahrung des Stoneman Miriquidi Großes vorgenommen. Der Stoneman Miriquirdi ist nach dem Stoneman Dolomiti die zweite von dem Ex-Mountainbike-Profi Roland Stauder initiierten und duch den Tourismusverband Erzgebirge ausgebauten großenartigen MTB-Strecke jenseits der 150 km.
Mit am Treff in Werdau waren auch die Nachwuchssportler. Für sie wurde der Ausflug ins Erzgebirge wieder einmal dazu genutzt, um im Trailcenter Rabenberg ihr Sportgerät zu testen und Fahrtechnik unter Anleitung von Uwe Schulz, Tim und Kay Hämmerlein sowie Sebastian Stelzner zu verbessern. Was sie auch ausgiebig machen und erst 18:30 Uhr in Richtung Heimat zurück fuhren.
Als Startpunkt für die große Schleife hatte sich Mark Huster den Rabenberg herausgesucht. Dieser Einstieg in die Strecke hat den Vorteil, dass man zu Beginn mit Flowing Ten, Kyril Trail zwei recht anspruchvolle Trails am Anfang hat, welche die Konzentration der Sportler erfordern. Am Ende geht es dann auf breiten Wegen mit zwei eher leichten Trails ins Ziel zum Sportpark.
Etwa 8:45 Uhr, ein viertel Stunde nach der eigentlich angestrebten Startzeit trudelten alle 9 Sportler, welche vom Verein sowie ein paar Freunde bestanden, auf dem Rabenberg ein, wobei der eine oder andere Sportler der Kleidung nach noch nicht Eindruck erweckte, als wollte er heute 160 km MTB fahren. Die Truppe ergab sich schon auf dem ersten Blick recht als sehr unterschiedlich. Da war Benjamin Michael, welcher gefühlt über 35000 Kilometer in diesem Jahr in den Beinen hat und unlängst auf der hochdotierten mehrtägigen Zilletal-Bike-Challenge die Prince-Kategorie unter über 200 Fast-Profis als Sieger beendet hat. Zum anderen war da Mathias aus Chemnitz, welcher erst zu Beginn der Jahres vom Radpsortvirus infiziert wurde.
Nachdem irgendwann alle bereit waren, trauchte mit dem MTB von unserem Straßenfahrer Christian Karl ein weiteres Highlight des Tages auf. Da sein MTB leider nicht einsatzfähig war, brachte er das reichlich 20 Jahre alte Rad seines Vaters, mit einer doch eher für flache Familientouren geeigneten Übersetzung, an den Start. Mit doch eher antiquierter Technik ging somit die Retrowertung ganz klar an Christian.
Noch schnell eine Kuchenecke aus der Supermarkttheke ins Trikot gepackt und los ging es bei optimalen Wetter, was für die Stonemanbefahrung sehr empfehlenswert ist, über Erlabrunn Richtung Auersberg. Recht gut beschildert und mit der Streckenkenntnis des Drei-Talsperren-Marathons ging es auf den ersten von neun Bergen dies- und jenseits der Grenze.
Schon früh zeigte sich, dass Tobias Valenta, welcher beruflich bedingt etwas im Trainingsrückstand ist, genau seinen Energie- und Krafteinsatz kalkulierte mit der Gewissheit der langen und zehrenden Strecke. Ein sinnvoller Baustein für das Gesamtziel, was sich später bei dem einen oder anderen Heißsporn vom Anfang noch zeigen sollte, die ihre wenig bekannten Grenzen kennenlernen mussten.
Durch den Wald ging es sehr gut ausgeschildert an Johanngeorgenstadt vorbei über die Grenze in den tschechischen Teil der Strecke. Nach einem kurzen Straßenabschnitt ging hinauf zum Plattenberg und der ersten Cola, welche auf dem Weg zum Magen zu verdunsten schien. Schnell hinab flogen wir scheinbar durch Abertamy hindurch zum nächsten Hügel dem Plesberg. Da es ein Skigebiet ist, folgt natürlich die Abfahrt über die schwarze Piste nach Jachymov.
Wie sich später zeigt, führt jede Abfahrt ins Tal über einen Berg und jeder Anstieg zum Berg durch ein Tal. Irgendwie wollen ja die mehr als 4000 hm erarbeitet werden.
Auf dem Weg dahin trafen wir zwei Sportler aus Hartenstein, welche wir noch des öfteren überholen sollten. Kurz vor Jachymov war dann leider ein erster Boxenstopp notwendig. Wie in der Formel 1 üblich waren bei Eric Vorder- und Hinterreifen zu wechseln. Dann waren auch die beiden Hartensteiner wieder vorbei.
Weiter führte die Route auf den höchsten Berg des Erzgebirges dem Keilberg (Der Fichtelberg ist hoch, der Fichtelberg ist steil - Ski heil! Der Keilberg ist steiler - Ski heiler! - Arthur Schramm). Freundlicherweise waren die rund 700 hm am Stück und ohne Zwischenabfahrt zu bewältigen. Benjamin hatte von Shimano den Auftrag erhalten, das Material intensiv zu testen, was dazu führte, dass der Kettenkranz unter nahezu unendlichem Krafteingriff zerbrach (Wo rohe Kräfte sinnlos walten - kann sich kein Kettenkranz halten!). Mit einer halbierten Anzahl zur Verfügung stehenden Anzahl von Gänge ging es auf den großen Bruder vom Fichtelberg.
Danach folgte die Abfahrt nach Bozi Dar ins Grüner Haus, der Stammkneipe von Anton Günther zum Knödelvernichten. Ach ja, irgendwie sind da wieder ein paar Cola verdunstet. Mit Proviant aus dem südostasiatischen Spezialitätenladen von nebenan bewaffnet, ging es auf den Fichtelberg zum nächsten Gipfel.
An den Überresten der einstigen Rodelbahn (Ja, der Olympiastützpunkt Rennrodelsport in Oberwiesenthal hatte auch mal eine Rodelbahn!) ging es hinab zu Jens Weißflogs Hotel in der Hoffnung auf Tipps, wo man Benjamins Kranzschaden beheben kann. Vergebens, so dass wir die Joker-Karte zogen und wir riefen unseren "Gung vom Arzgebirg" Lars an, welcher einen Profi-Boxenstopp auf dem Pöhlberg organisierte. Zuvor aber war der Bärenstein zu erklimmen. Auf Grund der Gefahr eines gefährlichen Höhenmeterverlustes wurde dahin die Strecke offensichtlich in letzter Zeit umgebaut, so dass wir kurz zwischen zwei ausgeschilderten Richtungen rätseln mussten. Logischerweise führt jedoch auch dieser Anstieg zum Bärenstein durch ein Tal. Oben angekommen waren auch die beiden Hartensteiner wieder eingeholt.
Schnell ging es über eine nächste Talabfahrt in Richtung Pöhlberg, wo unser Schrauber Thomas schon wartete. Die Anstiege sollten steiler werden und so schien der Aufstieg zum Pöhlberg mit meterhohen Steinwänden und engen Kurven einer Bobbahn (Das war auch mal eine Bobbahn!) zu ähneln. Oben angekommen, wurde der halbstündige Schraubereinsatz mit einer Pause bei Cola oder Bier überbrückt. Den flinken Attacken vom Beginn der Schleife musste Danny jetzt Tribut zollen. Seine Beine machten ihm mit Krämpfen deutlich, dass sie jetzt gerne auf dem Rabenberg wären. Der war aber noch etwa 50 km entfernt, so dass der Hilfeschrei seiner Beine vergebens war.
Mit neuem Kranz für Benjamin führte der Weg dann weiter zum Scheibenberg. Vor dem Berg geht es aber erst mal wieder ins Tal.
Auf dem Radweg der ehemaligen Eisenbahnstrecke im Sehmatal hinab wurde die Voraussetzung für weitere Höhenmeter geschaffen (Wie sinnvoll doch der Ausbau einer alten Bahnstrecke zum Radweg sein kann ... !!!).
Die Sonne senkte sich schon recht tief am Scheibenberg hinab. Aber wir hatten noch reichlich 35 Kilomter vor uns. Über eine weitere Abfahrt ins Tal führte der Weg über das absolute Steilstück mit 25% hinauf am Pumpspeicherkraftwerk vorbei zum Hundsmarter. Die meisten Kämpfer von uns scheiterten zumindest am fehlenden Grip des Hinterreifens. Oben angekommen ging logischerweise erst einmal wieder ins Tal, ähnlich abwärts wie es bei Eric ging, der schon den ganzen Tag mit dem Magen-Darm-Problemen zu kämpfen hatte.
Unsere treueste Begleitung des Tages hatte sich zu diesem Zeitpunkt längst verabschiedet. So ging es halt ohne Sonne von Pöhla aus über einen Zwischenanstieg in das selbe Tal wie zuvor nach Rittegrün, wo jetzt endlich der Schlussanstieg bevor stand. Miriquidi heißt ja auch dunkler Wald. Da ist zu viel Licht auch unpassend.
Wir trafen dort auch die beiden Radfahrer aus Hartenstein wieder. Die letzten Verpflegungsreserven wurden an die Bedürftigen verteilt.
An der Halbmeile angekommen und endlich eingetretener Finsternis waren alle Anstiege geschafft. Es gehört im Übrigen zum guten Ton beim Stoneman Miriquidi in völliger Dunkelheit anzukommen (Miriquidi - Dunkler Wald), was auch der 68-jährige Rainer Stiehler aus Werdau unlängst bestätigt hatte.
Über zwei abschließende Trails hieß es Schussfahrt zum Sportpark, wo wir gemeinsam angekommen sind und die Uhr 21:45 gestoppt wurde. Mit 9:30 Stunden haben wir unser Ziel, die über 165 Kilometer und über 4200 hm in zehn Stunden zu bleiben, erreicht, auch wenn wir die Pause- und Reparaturzeiten unterschätzt hatten. Glücklichweise kam das Erste-Hilfe-Set nicht zum Einsatz.
Abschließend kann man nur sagen, dass die Eintagesvariante für den gut trainierten Mountainbiker ein Muss und eine Ehre ist. Wir werden sicherlich die Tour noch einmal in zwei Tagen bewältigen, um einfach etwas mehr Zeit für die herrliche Landschaft zu haben und die fantastischen Ausblicke genießen zu können. Ein GPS-Gerät erleichtert die Fahrt, aber es reicht auch die sehr gute Streckenmarkierung. Den Alpenländern kann man nur sagen: Vergesst den Stoneman Dolomiti! Der wahre Stoneman liegt im Miriquidi!
(Mark Huster)

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Damit wir auch wirklich mit dem Rad das Trainingslager absolvieren können, ging es tief in den Südwesten Deutschlands in den Breisgau. In Breisach fanden wir mit Bergen, Flachland und Orientierungskarten optimale Voraussetzungen dafür. Schwerpunkte des Aufenthaltes waren Ausdauer, Orientierung und Fahrtechnik.
Die Frühangereisten nutzen den Anreisetag um den höchsten Berg des Kaiserstuhls den Totenkopf zur erklimmen. Am Morgen stand dann der erste gemeinsame Frühsport auf dem Programm. Gestärkt ging es danach wieder in den Kaiserstuhl, wo rund 600 Höhenmeter in den Weinbergen bewältigt wurden. Am Nachmittag ging es dann auf große Runde über den Tuniberg, wo wir leider durch Regen an der vollen Runde gestoppt wurden. Am Abend mussten die Nachwuchsathleten noch ihr Können auf der Stadtkarte von Breisach unter Beweis stellen, bevor der Tag mit dem Film: "Wurzeln, Dreck und Steine" ausgeklungen ist.
Am nächsten Morgen war das Wetter wieder bestens, so dass nach 3 MTB-Einheiten die erste MTBO-Einheit zu absolvieren war. Im Gelände des Kaiserstuhls bewies auch hier Jacob Schmieder seine gute Frühform vom MTB. Aber auch die anderen Sportler meisterten die von Mark Pilz gesteckten MTBO-Runden bestens. Am Nachmittag ging es zu Fuß in den Wald um Gundelfingen, wo eine OL-Strecke zu laufen war.
Je nach Zeitplan nutzen wir den Sonntag noch für eine Radtour durchs obere Rheintal, wo unser dortiges Vereinsmitglied Steffen Liehr mit einigen geschichtlichen Highlights aufwartete.
(Mark Huster)
Wintertrainingslager 2014Wintertrainingslager 2014

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Radsportler werden im Winter gemacht, das wissen auch die Radsporttrainer des SV Sachsen 90 Werdau. Bei winterlichen Bedingungen ist das nicht immer einfach. So machten die Mountainbiker aus der Not eine Tugend und fuhren an einen der kältesten Orte in Sachsen.
In Zinnwald nahe der tschechischen Grenze, boten sich optimale Bedingungen, um auf Skiern auf Überholjagt zu gehen. Dabei übten sich einige der Sportler zum ersten Mal in dieser Disziplin, während andere das Training der letzten Monate nutzten, um die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit auszuschöpfen. Von Freitag bis Sonntag wurden insgesamt 8 Trainingseinheiten absolviert. Von Athletikübungen über Skiorientierungsläufe - welche auch mit Stirnlampe in der Nacht stattfanden - bis hin zum Schwimmtraining im nahegelegenen Reha-Zentrum Raupennest in Altenberg, wurde keine Muskelgruppe ausgelassen.
Mit den perfekt vorbereiteten Trainingseinheiten von Mark Pilz und Denny Albert kam vor Allem Tristan Grünberger sehr gut zurecht. Er konnte seine Leistung stets abrufen und damit in jedem Training überzeugen. Besonders versiert beim Umgang mit den Skiern zeigten sich Jannik Frühauf und Tim Hämmerlein. Die beiden Talente fühlten sich sichtlich wohl und konnten mit einer starken läuferischen Leistung überzeugen. Jeremy Schulz schaffte es, sich von Training zu Training zu steigern und konnte zuletzt auch Tristan auf den zweiten Rang verweisen.
Auch Theresa Schubert und Saskia Kreysig versuchten sich auf Skiern, wechselten jedoch alsbald zum Laufen, was bei den Schneehöhen nicht minder anspruchsvoll war. Einer der motiviertesten Sportler war Max Barthl, der neben Theresa und Saskia, der einzige Sportler war, welcher in allen Trainingseinheiten ohne Fehlposten ins Ziel kam.
Auch die Männerfahrer Mark Huster, Denny Albert, Tobias Valenta und Rick Simon nutzten die intensiven Einheiten zur Vorbereitung der zahlreichen nationalen und internationalen Wettkämpfe, welche die Sportler in den kommenden Monaten erwarten.
(Rick Simon)
Wintertrainingslager 2013Wintertrainingslager 2013
Wintertrainingslager 2013Wintertrainingslager 2013
Wintertrainingslager 2013Wintertrainingslager 2013
Wintertrainingslager 2013Wintertrainingslager 2013

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Der Favorit hat die Erwartungen erfüllt Sören Lösch (25), Deutscher Meister über die Langdistanz vom USV Jena hat am Samstag den traditionellen Herbstorientierungslauf der Radsportler durch den Zwickauer Stadtwald gewonnen.
Lösch setzte sich in der Eliteklasse gegen den Werdauer Denny Albert und Falk Wenzel (USV TU Dresden) durch. Sören Lösch begann schon als 8-jähriger mit dem Orientierungslauf. Seine ebenfalls in dieser Disziplin sehr erfolgreichen Eltern dürften eine treibende Kraft gewesen sein. Mit dem überraschend gewonnenen deutschen Meistertitel hofft der Physik-Student in der kommenden Saison mit der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft starten zu können. "Wir kommen immer gern zu eurem Herbst-Orientierungslauf in den Zwickauer Wald, denn hier stimmt die Strecke und die Organisation auch, lobte der Sieger.
Die Ausrichter vom SV Sachsen 90 mit Mark Huster und den Streckenlegern Thomas Hartung und Tobias Valenta an der Spitze hörten das Lob gern und konnten sich zudem über sechs Klassensiege ihrer Sportler freuen. So gewann Elke Karl überraschend das Rennen der Damenklasse und Ralf Jäntsch siegte knapp in der K1asse H 4o, während sich Tasso Froese den Pokal in der H 60 sicherte.
Im Nachwuchs war besonders der Sieg in der H 11 umkämpft, den sich der talentierte Jakob Oehler vor seinen Vereinskameraden Simon Stelzner und Wolf Jäntsch sicherte. Mit Lukas Falke (H 17) und Darius Pohle (H 14) waren weitere Werdauer Nachwuchsfahrer zu Fuß erfolgreich.
Die nach Altersklassen unterschiedlichen Strecken wurden nach differenzierter Wertigkeit der Kontrollposten entschieden. Das heißt, je weiter ein Kontrollposten vom Start entfern ist, desto mehr Punkte gab es zu gewinnen, wobei jeweils eine Stunde Laufzeit für die knapp 40 Starter vorgegeben war, die bei Überschreitung mit Strafpunkten geahndet wurde.
(Hans Schütze)
>> Bilder

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Mit zwei Gesamtsiegen haben die Nachwuchs-Mountainbiker des SV Sachsen 90 Werdau den Finallauf um den Ghost-Kids-Bike-Cup in Schwarzenberg beendet.
Im Rennen der Schüler (U 13) erkämpfte sich Jannik Frühauf mit einem Silberrang in der Tageswertung noch den Gesamtsieg in dieser Klasse.
Bei der Jugend (U 17) fuhr Tim Hämmerlein (Team Storm Biker/ Zweiradhaus Lorenz) mit Tagesplatz 3 gleichfalls zum Gesamtsieg. Sein Vereinskollege Lukas Falke sicherte sich mit Platz vier den zweiten Rang in der Gesamtwertung dieser Klasse.
Im Rennen der Schüler (U 9) verpasste Gerry Schulz durch einen 10. Platz in Schwarzenberg noch das Podium und kam am Ende auf Platz vier.
In der Nachwuchsvereinswertung der Serie erkämpfte sich das Team aus Werdau Position zwei. Insgesamt nahmen knapp 180 junge Mountainbiker an den sechs Rennen in Mitteldeutschland teil.
(Cornelia Kunze)

Am vergangenen Wochenende wurden die deutschen Meisterschaften im MTBO in Bexbach ausgetragen. Der SV Sachsen 90 Werdau reiste dazu mit 12 Startern gut 600 Kilometer ins bergige Saarland. Hier wurden die Wettkämpfer mit tollen Wetter, gut organisierten Wettkämpfen und anspruchsvollen Strecken empfangen. Die Nähe zu Frankreich zog zahlreiche Starter aus dem Elsas an, was zu einer Aufwertung der Wettkämpfe führte.
Am Samstag stand der deutsche Staffel Cup an, wo es auf verschiedenen Streckenlängen um die Medaillen ging. Der Nachwuchs um Tristan Grünberger und Jens Kaufmann, welche durch den Seniorenfahrer Steffen Liehr verstärkt wurden, konnten sich dabei auf ihrer Strecke erfolgreich vom Wettbewerb absetzen und siegten. Die zweite Werdauer Staffel mit Theresa Schubert, Mathias Jahn und Thomas Hartung musste sich mit Rang vier mit knappen Rückstand zum Podest begnügen. In der Hauptklasse führten Unkonzentriertheiten zur Disqualifikation beider gestarteten Sachsen 90 Staffeln.
Als Saisonabschluss galt es am Sonntag die Deutsche Meisterschaft im bergigen Gelände zu bestreiten. Nachwuchsfahrer Jens Kaufmann sicherte sich an .diesem Tag den Titel im Rennen der H17. Im wie immer stark besetzten H40-Feld siegte Olaf Kaden vor dem Werdauer Thomas Hartung. Matthias Jahn wurde hier Neunter. Im Damen Elite Rennen entwickelte sich ein spannender Wettkampf. So konnte Lydia Jahn zur vor ihr gestarteten Anne Gasser aufschließen wovon beide profitierten und so der favorisierten Anke Danowski gefährlich nahe kammen. Am Ende siegte dennoch die Dresdnerin knapp vor Lydia Jahn und Anne Gasser. Theressa Schubert erkämpfte in ihrem ersten Elite Rennen einen starken 4. Rang. Im Herren Rennen verlief der Wettkampf etwas klarer. Hier konnte der für den SV Sachsen 90 Werdau startende Schweinfurter Benjamin Michael seinen Titel vom Vorjahr verteidigen. Zweiter mit gut 7 Minuten Rückstand wurde Mark Huster vor Tino Hamann und Tobias Valenta (alle SV Sachsen 90 Werdau).
>> Zeitungsbericht Freie Presse

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"Krämpfe im Rennen - Werdauer ereichen Leistungsgrenze"

Zum 20. Jubiläum des Erzgebirgs-Bike-Marathons (EBM) am Sonntag sind auch Radsportler des SV Sachsen 90 Werdau gestartet. Dabei waren einige jedoch an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gekommen.
Auf der kurzen Distanz von 40 Kilometern konnte Benjamin Michael einen sehr guten 7. Platz unter 550 Sportlem einfahren. Allerdings musste er nach etwa zwölf Kilometer kurz anhalten, um Luft nachzupumpen, ansonsten wäre noch mehr drin gewesen. Danny Schug wurde 45..
Jens Klopfer und Thomas Hartung boten gute Leistungen auf der 70-km-Strecke. Hartung konnte sich dabei sogar, trotz einer 15-minütigen Pause aufgrund von Krämpfen, einen Platz im vorderen Mittelfeld erkämpfen.
Bei der Langstrecke, den 100 Kilometern, gingen Mark Huster, Denny Albert und Tobias Valenta an den Start. Huster fuhr ein starkes Rennen und konnte am Ende Platz 40 unter mehr als 300 Startern für sich verbuchen. Albert, der anfangs sogar Mark Huster kurzzeitig distanzieren konnte, brach nach etwa 50 Kilometern vollkommen ein, quälte sich unter Krämpfen bis in den Zielbereich und gab das Rennen nach 70 Kilometern auf. Valenta, der ebenfalls aussichtsreich im Rennen lag und sein Ziel, die Top-100-Platzierung, durchaus hätte schaffen können, musste ebenfalls vollkommen erschöpft sein Rennen nach 80 Kilometern beenden.
Eine Werdauer Staffel, bestehend aus Sebastian Stelzner, Kevin Stehling und Benny Lautenbach, belegte einen Platz im Mittelfeld. Im Nachwuchsbereich erkämpfte Jacob Schmieder (U 13) zwei erste Plätze, darunter einen im Bergsprint.
Insgesamt waren 1500 Mountainbiker aus dem Bundesgebiet, aber auch aus Tschechien und den Niederlanden in Seiffen an den Start gegangen.
(Denny Albert)

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In diesem Jahr war Berlin der Austragungsort der Deutschen Meisterschaft sowie des letzten Ranglistenlaufes.
Mit dem Tegeler Forst wurde ein orientierungstechnisch anspruchsvolles Gelände gewählt, welches durch die Bahnlegung des ehemaligen Zwickauers Uwe Röhner wahrlich meisterhafte Strecke hervorbrachte. Auf der Langdistanz galt es kühlen Kopf zu bewaren und im Gewirr von Wegen keine Fehler zu begehen. Mit der Orientierungsaufgabe am Besten zu recht kamen Lydia Jahn, Benjamin Michael, Saskia Kreysig, Theresa Schubert und Thomas Hartung, welche sich den Titel in ihrer Klasse sicherten. Mit besonnenem Angehen der Orientierungsaufgabe sicherten sich Anne Gassner, Tobias Valenta, Gerrit Schloske und Lukas Falke Plätze auf dem Podest und liesen hoch gehandelte Favoriten hinten sich.
Der Wald rund um das Schloss Dammsmühle nördlich von Berlin war dann Austragungsort des letzten Rangistenlaufes im MTBO. Trotz eines orientierungstechnisch einfachen Geländes lauerte die Gefahr von Fehlern in der hohen Geschwindigkeit des Rennens. Dies musste der am Vortag gekrönte Dt. Meister Benjamin Michael erleben, welcher unter Zeitdruck einen Posten übersehen hatte. Seinen ersten Sieg in der Eliteklasse erreichte Kevin Stehling und macht damit Hoffnung auf einen starken Nationalfahrer in der Zukanft. Aber auch Saskia Kreysig, Theresa Schubert, Lukas Falke und Thomas Hartung haben nochmals alles gegeben und haben ebenfalls in ihrer Klasse gewonnen.
Der Saisonabschluss im MTBO fand traditionell beim Harz-MTBO in und um Quedlinburg statt. Von Werdau waren sechs Team am Start. Wie in jedem jahr galt es innerhalb von fünf Stunden viele Posten anzufahren und dabei maximale Punktzahl zu sammeln. Die besten Beine hatten an diesem Tag das Werdauer Team: Mark Huster / Tobias Valenta, welches in einem Kraftakt über 115 km die meistem Punkte erreichten. Damit gelang es ihnen erstmalig den Harz-MTBO zu gewinnen. Aber auch die anderen Teams haben Bestleistungen gezeigt. Bei den Mixed-Teams platzierte sich Alexandra Simon mit ihrem Teampartner Torsten Kaufmann aus Dresden auf PLatz Nummer 3 vor dem Team Jennifer Heppner / Thomas Hartung.
(Mark Huster)
Radsportteam Werdau 2011Radsportteam Werdau 2011
Radsportteam Werdau 2011Radsportteam Werdau 2011
Radsportteam Werdau 2011Radsportteam Werdau 2011
Radsportteam Werdau 2011Radsportteam Werdau 2011

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Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung beim Finalrennen in Halle/Saale holten die Nachwuchs-Mountainbiker des SV Sachsen 90 Werdau den Gesamtsieg in der Vereinswertung des GHOST KIDS BIKE CUP, einer Mitteldeutschen MTB-Rennserie für Kinder und Jugendliche über 6 Läufe. Bereits im Mai hatten die Werdauer den 3. Lauf der Serie selbst ausgetragen.
Bei den Jüngsten in der Altersklasse U9 konnten sich in Halle/Saale Simon Stelzner (1.), in der U11 Jacob Schmieder (5.) und in der U13 Jannik Frühauf (7.) platzieren. In der Schülerklasse U15 gab es einen Doppelsieg durch Jens Kaufmann und Tim Hämmerlein.
In der Gesamtwertung der U15 standen für die Werdauer Tim Hämmerlein als Gesamtsieger und Gerrit Schloske als 3. auf dem Siegerpodest. In der U9 platzierten sich Simon Stelzner (3.), Erik Hämmerlein (5.) und Gerry Schulz (6.) weit vorn, während in der U11 Jacob Schmieder und in der U13 Jannik Frühauf jeweils auf einen achtbaren 4. Gesamtrang kamen.
Insgesamt nahmen über 140 Kinder aus ganz Mitteldeutschland an den Rennen der Serie teil. Das ist ein Beweis, das der MTB-Sport im Nachwuchsbereich boomt.
(Kay Hämmerlein)
Die Sieger im GHOST-KBC 2011

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Der SV Sachsen 90 Werdau hatte sich bei der Durchführung der Landes-Jugendspiele im Mountainbike-Orienteering (MTBO) und im Mountainbike-Rennen selbst in die Pflicht genommen und eine sehr gute Vorbereitung durch das Team um Mark Huster war der Garant für interessante Rennen. Leider waren die Bekanntmachungen durch die übergeordneten Stellen zu spät angelaufen, so dass außer dem RSV Team Auto-Riedel Schwarzenberg nur die zahlreichen Nachwuchsfahrer des SV Sachsen 90 unter sich waren.
Dafür wurde auf einer von Tom Borbe anspruchsvoll gelegten Strecke bereits beim MTBO hervorragender Sport geboten. So sicherte sich Jens Kaufmann in der Schülerklasse U 15 vor Gerrit Schloske und Saskia Kreysig überlegen den Sieg. Im Vorfeld der Mitteldeutschen Meisterschaft am Folgetag hatte Mitfavorit Tim Hämmerlein „herausgenommen“ und kam nur auf Platz vier. In der U 13 holte sich Darius Pohle in 1:02:15 Stunden „Gold“ und Jacob Schmieder liess sich in der U 11 vor Jakob Oehler und Maximilian Bartl den Sieg nicht nehmen. Die Schwierigkeiten bei der Orientierung waren in der U 9 unübersehbar und so war mancher junge Fahrer über etwas Hilfe dankbar. Den Sieg sicherte sich der Crimmitschauer Gerry Schulz vor Simon Stelzner, der auf sein allein bestrittenes Rennen stolz war.
Mit Elitefahrer Denny Albert als Vorausfahrer wurde am Nachmittag ab dem Holzplatz vom Staatsbetrieb Sachsen Forst aus des Mountainbike-Rennen gestartet und da setzte sich in der U 15 Favorit Tim Hämmerlein vor dem Schwarzenberger Toni Becher und dem Werdauer „Pechvogel“ Gerrit Schloske durch, der einen Radwechsel beheben musste und eventuell um sein Gold-Chance gebracht wurde.
Mit Max Zweigler (U 13) und Maximilian Mai (U 11) kamen auch zwei Schwarzenberger zum Erfolg, wobei Darius Pohle, als auch Jacob Schmieder jeweils mit „Bronze“ glänzten. In der U 9 drehte Simon Stelzner das Blatt vom Vormittag und gewann überlegen vor Erik Hämmerlein und Gerry Schulz (alle SV sachsen 90). Mitorganisator Tobias Valenta meinte nach dem Rennen: „Eine tolle Veranstaltung, lediglich die Anzahl der auswärtigen teilnehmer war unbefriedigend“.
(Hans Schütze)
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Am vergangenen Samstag starteten zahlreiche Sportler des SV Sachsen 90 Werdau beim 4. Bundesranglistenlauf in Wenslingen / Schweiz. An diesem Tag sollte eine klassische Distanz, also eine geschätzte Fahrzeit von etwa 70 Minuten, bewältigt werden. Dabei galt es bei wunderschönem Wetter gut über die Berge zu kommen und das Höhenprofil zu beachten.
Dies gelang in der Klasse der "Herren-Elite" Benjamin Michael von den deutschen Sportlern am besten. Er konnte sich den Sieg mit nur 13 Sekunden Vorsprung vor Denny Albert, der arbeitsbedingt seit April kaum trainiert hat, sichern. Auf Platz 3 folgte Mark Huster, gefolgt von Kevin Stehling. Tino Hamann belegte einen guten 7. Rang. Erfreulich ist die Tatsache, dass die deutschen Sportler den Schweizern Paroli bieten konnten und an diesem Samstag nur einem Schweizer Nationalmannschaftsfahrer knapp den Vortritt lassen mussten. In der allgemeinen Männerklasse belegte der 39-jährige Thomas Hartung hinter dem 14 Jahre jüngeren Sebastian Anders aus Bitterfeld den 2. Rang.
Am Sonntag stand dann der 5. Bundesranglistenlauf über die Langdistanz im deutschen Inzlingen auf dem Programm. Auf der anspruchsvollen Strecke mit über 1000 Höhenmetern auf einer Länge von 40 Kilometern blieb bei knapp 30 Grad kein Sportler fehlerfrei.
Benjamin Michael konnte sich in der Eliteklasse erneut den Sieg sichern. Kevin Stehling fuhr seinen bisher besten Lauf in der Eliteklasse und konnte mit nur 3 Minuten Rückstand den 2. Rang belegen. Mark Huster wurde wie am Vortag 3. Lukas Falke belegte an beiden Wettkampftagen den ersten Platz in der Juniorenklasse. Ebenfalls an beiden Tagen gewannen Saskia Kreysig (U 15) und Theresa Schubert (Damen). In der Eliteklasse der Frauen sicherte sich wie am Samstag Lydia Jahn den Sieg vor Anne Gassner. Thomas Hartung bewies sein geschultes Orientierungsvermögen und bezwang seinen Widersacher aus Bitterfeld und verdiente sich damit den Sieg in der Klasse der Herren.
Die beiden Bundesrangläufe waren seitens der Schweizer Sportskameraden super organisiert. Das Fazit des Wochenendes fällt durchweg positiv aus. So ist festzustellen, dass das Leistungsniveau dem der Schweizer mittlerweile gleichzusetzen ist.
Zudem sind die WM-Teilnehmer Lydia Jahn, Mark Huster, Benjamin Michael und Kevin Stehling bereits in einer guten Verfassung. Die WM im MTBO findet Ende August im italienischen Vicenza statt.
(Denny Albert)
>> Zeitungsbericht Schweiz

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"Mountainbike und Karte vereint im Wettkampf"
Als Ausrichtungsort des 3. Laufes der Mitteldeutschen MTB-Serie GHOST Kids Bike-Cup wurde, wie schon im vergangenen Jahr, das Waldpädagoikzentrum Holzplatz im Werdauer Wald genutzt.
Für die etwa 60 MTB-Sportler aus Mitteldeutschland galt es, sich im Mountainbike-Orienteering Teil für die besten Startplätze im darauf folgenden Cross-Country zu qualifizieren. Die MTBO-Strecken wurden von allen bestens gemeistert, so dass sich Simon Steltzner (U 9), Maximillian Mai (U 11), Julian Schnürer (U 13) und Tim Hämmerlein (U 15) in der ersten Startposition aufstellen konnten.
Die Sportler der U 9 gingen dann als erste auf die Strecke über 2,5 Kilometer. Simon Steltzner konnte seinen ersten Startplatz verteidigen und siegte in dieser Klasse. Bei den Startern der U 11 waren 5,5 Kilometer zu absolvieren. Auch hier überquerte der zu erst gestartete Maximlian Mai als erster die Ziellinie. Über 6,8 Kilometer ging es auf die Strecke der Mountainbiker der U 13. Julian Schnürer konnte seinen ersten Startplatz nicht nutzen. Ein starkes Rennen lieferte Jonny Gurtschke ab. Er fuhr vom achten Startplatz zum verdienten Sieg. Die Ältesten mussten auf eine Strecke über 11,5 Kilometer an den Start gehen. Der Sieger des Moutainbike-Orienteering Tim Hämmerlein konnte seinen Startplatz nutzen und kam als erster ins Ziel vor seinem Vereinskameraden Gerrit Schloske.
Durch die Siege in der U 9 und U 15 sowie weiteren starken Platzierungen konnte der Gastgeber seine Führung in der Vereinswertung ausbauen. In fünf Wochen geht es nach Mertendorf, wo im Rahmen der Mitteldeutschen Meisterschaften weitere Punkte für die Gesamtwertung gesammelt werden können.
(Mark Huster)
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Beim Rennen um den Ghost Kids Bike-Cup der Nachwuchs-Mountainbiker, haben es zum Auftakt in Weißenfels zwei Werdauer auf das Podest geschafft.
In der Altersklasse U 15 wurde Tim Hämmerlein Zweiter und Gerrit Schloske Dritter. Auch der Lichtentanner Simon Stelzner (3.) gehörte in der U 9 auf einer technisch schwierigen Strecke zu den Besten.
Mit P1atz 4 für Jakob Schmieder (U 11) und dem 8. Rang von Jannik Frühauf(U 13) rundeten die jungen Radsportler des SV Sachsen 9o Werdau diesen Wettkampf ab.
Eine starke Vorstellung haben die erwachsenen Radsportler des SV Sachsen 9o Werdau beim ersten Mountainbike-Orientierungsrennen um den Vier-Länder-Cup am Mulde-Stausee bei Schlaitz in Sachsen-Anhalt geliefert.
Mit dem Duo Mark Huster/Tobias Valenta im Zweier-Mannschaftsfahren stellte der Verein auch den Sieger. Auf Platz 2 folgte unter den 26 konkurrierenden Teams Denny Albert mit seinem Hallenser Partner Falk Wenzei. Benjamin Michael vom Ghost Racing Team, der gemeinsam mit Michael Sturm fuhr, konnte nicht in die Entscheidung eingreifen.
Eine gute Leistung im Mix-Rennen zeigten Ralf Jäntsch und Jennifer Heppner, die hinter dem Master-Weltmeister Harald Männel (OL-Team Wehrsdorf) mit seiner Partnerin Andrea Kröber Plalz 2 belegten.
(Hans Schütze - Freie Presse)

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Das traditionell letzte Straßenrennen der Saison fand zum 52. mal am Sonntag in Kempen Stadt. Auf einem flachen 2km langen Rundkurs um die Altstadt der Partnerstadt Kempen nahmen zwei Sportler aus Werdau zum wiederholten male Teil.
Vieleicht auch Aufgrund des schönen Wetters starteten etwa 120 Fahrer auf der 63km lange Strecke. Wegen vieler Prämienprints, bei denen sich Tobias Valenta in Szene setzte und einem sehr unruhigen Fahrerfeld wurden im schnitt 45km/h gefahren. Mark Huster konzentrierte sich vorallem auf den Zielsprint.
Jedoch hatte er diesmal nicht die Möglichkeit an seine gute Vorjahresplatzierung anzuknüpfen, da ein etwa 100meter vor dem Ziel stattfindender Sturz ihn direkt behinderte und so seine chancen auf eine Platzierung unter den besten verhinderte.
Die Werdauer Sportler wurden sehr herzlich von den Ausrichtern des Rennens sowie der Stadtverwaltung empfangen und man verweilte auch nach dem Rennen für Gespräche Rund um Radsport, die Partnerschaft der Städte und die gemeinsame sportliche Zukunft. Denn eines scheint schon jetzt sicher, auch im nächsten Jahr wird es wieder eine Beteiligung von Werdauer Radsportlern bei diesem traditionellen und schönen Radrennen geben.
(Tobias Valenta)
>> Zeitungsbericht Kempen

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"Werdauer Staffel fährt auf Platz 3 beim Erzgebirgs-Bike-Marathon (EBM) in Seiffen"

Wie in jedem Jahr ist das erste Wochenende im August für jeden Mountainbiker die Teilnahme am EBM in Seiffen ein Muss. Der älteste Mountainbike-Marathon Deutschlands lockte in diesem Jahr etwa 1500 Fahrer aus Europa wieder in das Erzgebirgsdorf nach Seiffen, so auch die Werdauer Radsportler. Der Regen der vergangenen Tage machte den 27 Kilometer langen Rundkurs zur Schlammpiste mit zum Teil recht anspruchsvollen Passagen, was vor allem viele Reifenschäden zur Folge hatte. In diesem Jahr hatte sich das Organisationsteam um Albrecht Dietze die Strecke so gelegt, dass der "Alp de Wettin" gleich in der Einführungsrunde bewältigt werden musste.
Die elf Sportler des SV Sachsen 90 Werdau gingen in den verschiedenen Streckenlängen auf ihre Runde. Das beste Resultat erreichte mit Podestplatz 3 die Staffel über gesamt 100 Kilometer, welche mit den Fahrer Kevin Stehling, Danny Schug und Axel Deinert besetzt war.
In den Einzeldisziplinen standen die drei Streckenlängen zur Auswahl 40, 70 und 100 Kilometer. Auf der 100 Kilometerstrecke belegte Mark Huster, welcher einen Top 100 Platz anvisiert hatte, einen hervorragenden 34. Platz. Dies bedeutete für ihn Platz 20 in seiner Altersklasse. Rick Simon und Tobias Valenta schrammten mit Platz 30 und 31 in der Altersklassenwertung knapp an den Top 100 vorbei.
Thomas Hamann, welcher noch Trainingsrückstand auf Grund eines längeren Berufsaufenthaltes in Indien hat, kam auf der 70 Kilometer Strecke auf Platz 110 (38. in der Alterklasse). Jens Klopfer, welcher sein Debüt in Seiffen gegeben hat, meisterte seine 70 Kilometer auf Platz 164 in seiner Altersklasse.
Die 40 Kilometer bezwang Alexandra Simon als 11. bei den Frauen. Tom Borbe und Sebastian Stelzner kamen im Mittelfeld auf den 40 Kilometern ins Ziel und waren froh, nur einmal die Hammerstrecke bewältigen zum müssen.
Nun kehrt wieder die gewohnte Ruhe in der Gemeinde am Schwartenberg ein, bevor im nächsten Jahr die dann 19. Auflage des EBM stattfindet. Bleibt abzuwarten, was sich das gigantisch gearbeitete Helferteam im nächsten Jahr an Besonderheit einfallen lässt, um das Alleinstellungsmerkmal des EBM zu unterstreichen.
(Mark Huster)

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Mark Huster, Susann Fülle, Lorenz Franzisti und Jens Engert stellten sich am 26.06.2010 erstmals der Herausforderung eines Triathlons, welcher an der Koberbachtalsperre in Langenhessen ausgetragen wurde.
Es galt 0,75 km zu schwimmen, 18,5 km Rad zu fahren und anschließend um die Koberbachtalsperre herum noch eine Strecke von 4,2 km zu laufen. Bei optimalen Wetterbedingungen fiel 15:00 Uhr der Startschuss und die insgesamt 220 Teilnehmer stürzten sich in die 22 Grad warmen Fluten. Schwimmen zählte eindeutig nicht zu unserer stärksten Disziplin.
Wieder an Land angekommen, hieß es, sich in der Wechselzone schnell umzuziehen, um auf die Radstrecke zu gehen. Dieser Wechsel wurde im Vorfeld oft diskutiert: "Zieht Ihr Euch um?", "Schwimmst Du gleich mit Radhose?" etc. Jeder hat für sich die optimale Lösung im Endeffekt gefunden und es konnte ohne große Verzögerung kräftig in die Pedale getreten werden bei "unserer Disziplin". Die Strecke führte vom Strandbad an der Koberbachtalsperre durch Niederalbertsdorf in Richtung Blankenhain und über die Staatsstraße nach Mannichswalde, durch Niederalbertsdorf zurück zum Strandbad. Die Streckenposten waren sehr gut platziert, sodass sich Streckenunkundige nicht verfahren konnten. An der gesamten Radstrecke saßen/standen viele Zuschauer, die die Teilnehmer anspornten und ihnen freudig zuriefen.
Der Wechsel vom Radfahren zum Laufen dürfte reibungslos verlaufen sein, da lediglich die Schuhe gewechselt werden mussten. Die Laufstrecke war noch einmal eine Herausforderung für die verbliebenen Kräfte und die Kondition. Am Steilufer fand man durch die vielen kleinen Berg-auf- und Berg-ab-Passagen in keinen Laufrhythmus hinein, was die Kräfte schwinden ließ. Doch wir alle kamen glücklich, zufrieden und unter tobendem Beifall der vielen Zuschauer ins Ziel.
Das Ergebnis: Mark belegte in seiner Altersklasse den 12. Platz (= ein beachtlicher 29. Platz in der Gesamtwertung!), Susann belegte in ihrer Altersklasse Platz 9 und Jens den 13. Platz. Lorenz konnte in seiner Altersklasse sogar das Podium mit Platz 3 erreichen.
Neben den Einzelkämpfern gab es einen Staffelwettbewerb, an welchem Antje Kreysig als Schwimmerin, Tobias Valenta als Radfahrer und Kevin Stehling als Läufer unserer Abteilung teilnahmen. Antje schwamm eine hervorragende Position heraus, welche Tobis und Kevin ausbauen und halten konnten. Dem Trio brachte dies den Sieg in der Staffelkonkurrenz ein, zu welchem nochmals herzlich gratuliert wird.
Abschließend wird noch betont, dass die Veranstaltung ein voller Erfolg war und die Organisatoren sehr gut vorbereitet waren und der Wettkampf reibungslos verlief (von den technischen Mängeln bei der Siegerehrung einmal abgesehen). Kurz: Es hat Spaß gemacht!
(Susann Fülle)

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"Mit dem Mountainbike auf unbekannten Terrain"
Der 5. Lauf der Mitteldeutschen MTB-Serie GHOST Kids Bike-Cup in Werdau brachte eine Besonderheit mit sich. Gewöhnlich bestehen die Wettbewerbe aus einem Technikparcours und einer MTB-Strecke. Nicht so in Werdau.
Werdau die deutsche Hochburg im MTBO-Sport hatte sich zum Ziel gesetzt, neben dem MTB-Kurs auch einen MTBO-Teil in den Wettbewerb zu integrieren. Als Wettkampfzentrum war wieder der Holzplatz in Langenbernsdorf gewählt worden, wo man schon positive Erfahrungen gesammelt hatte. Auf Einsteigerniveau abgespeckte Strecken sollten den Sportlern auf der MTBO-Strecke nicht die Lust verderben. Mit etwas Misstrauen wurde das ungewohnte Terrain MTBO beäugt und angegangen. Die 54 Nachwuchssportler aus Mitteldeutschland meisterten ihren MTBO-Teil souverän, so dass anfängliche Worte, wie: "Wir wollen Rennen fahren und nicht solch ein MTBO" schnell verschummten.
Nachdem das MTBO-Rennen die Startblöcke für den MTB-Teil ging es klassenweise auf die Strecke. Nach paar packenden Duellen standen die Sieger und Platzierten fest. Pokale, Urkunden und Ehrenpreise warten auf die Platzierten.
Gestärkt durch Kuchen und Roster traten die Gäste die Heimreise an, erfüllt von dem Gefühl, mal was anderes als nur im Kreis fahren, gemacht zu haben.
(Mark Huster)
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Doppelsieg bei Sprint und Langdistanz im MTBO für die Sportler des SV Sachsen 90
Am Wochenende trafen sich die besten Sportler im Mountainbike-Orienteering im 400km entfernten Mainz um sich in den Disziplinen Sprint und Langdistanz zu messen.
Die Sprintdistanz am Samstag konnte Tobias Valenta (Sachsen 90) vor Falk Wenzel und Torsten Kaufmann (beide TU Dresden) für sich entscheiden. In der Klasse H40 kamen Ralf Jäntsch und Jens Klopfer (beide Sachsen 90) auf den Plätzen 2 und 3 knapp hinter dem sehr starken Franzosen Frederic Viry (S.O. Luneville) ein. Bei den Elite-Damen konnte Lydia Jahn (Sachsen 90) einen 2. Platz erfahren. Bei den Damen belegte Theresa Schubert den 3. Und Susann Fülle den 4. Platz.
Nach Fahrzeiten um die 30 Minuten folgte nun am Sonntag das Langdistanzrennen mit Zielzeiten um die 2:30h. Langstreckenspezialist Mark Huster (Sachsen 90) fuhr hier ein überragendes Rennen, dicht gefolgt vom Vortagessieger Tobias Valenta. Bei den Elite-Damen sicherte sich erneut Lydia Jahn den 2. Platz. Theresa Schubert und Susann Fülle fuhren bei den Damen knapp am Treppchen vorbei. Bei den Herren 40 konnte sich Ralf Jäntsch vor seinem Vereinskollegen Mathias Jahn mit einem guten 4. Platz behaupten. Erneut konnte sich in dieser Klasse der Franzose Viry durchsetzen.
Nach diesem erfolgreichen Wettkampfwochenende steht schon in 14 Tagen eine weitere Doppelveranstaltung in Potsdam auf dem Rennkalender.
(Rick Simon)
Für den Nachwuchs ging es am Wochenende nach Bleicherode, wo ein kooperatives Trainingslager mit Vereinen aus Mitteldeutschland und dem anschließendem 3. Lauf um Ghost Kids Bike-Cup auf dem Programm stand. Mehr im folgenden Bericht:
Vom 13. bis zum 16. Mai fand im Südharzstädtchen Bleicherode ein gemeinsames Mountainbike- Trainingslager für Nachwuchsfahrer statt.
Bei nicht immer optimalen Wetterbedingungen wurde dennoch ein umfangreiches Programm geboten. Über vier Tage wurden hier Grundlagen der Fahrtechnik ebenso geschult, wie die koordinativen und konditionellen Fähigkeiten der jungen Radsportler. Natürlich kam auch der gemeinsame Spaß nicht zu kurz, Nachtwanderung und Grillabend standen dabei ebenso auf dem Programm wie ein "Songcontest", in dem der "musikalischste" Verein gekürt wurde.
Zum Abschluss fand dann am Sonntag der 3. Lauf des GHOST Kids Bike Cups statt. Bei nun endlich besseren Wetterbedingungen konnten sich in der Klasse U9 und U11 mit Felix Hinze und Tim Winkler zwei Fahrer des 1. RV Leipzig durchsetzen. Den U13- Wettkampf gewann Juri Hollmann aus Berlin. Sieger der U15- Konkurrenz wurde Tim Hämmerlein von SV Sachsen Werdau.
Alle Teilnehmer des Trainingslager waren sich einig: Im nächsten Jahr soll es auf jeden Fall eine Wiederholung geben!
(Winfried Kreis White Rock e.V.)

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Das traditionsreiche Radrennen "Rund um die Burg" in Kempen, dem schnellsten Radrennen Deutschlands, fand in diesem Jahr wieder mit Beteiligung der Werdauer Radsportler statt.
Der ebene Rundkurs um die historische Altstadt der Werdauer Partnerstadt ist in Nordreihn-Westfalen ein etabliertes Kriteriumrennen zum Saisonende. Nach einigen Jahren ohne die Beteiligung der Werdauer Radsportler machten sich in diesem Jahr Mark Huster und Tobias Valenta in Richtung Niederländischer Grenze auf um die Verbindung der beiden Vereine wieder aufleben zu lassen. Freundlich Empfangen wurden Mark und Tobias sowohl von der ersten Vorsitzenden des RSV-Kempen Frau Anne Claasen, welche sich auch um eine Unterkunft kümmerte und dem Bürgermeister der Stadt Kempen. Vorallem wurde darüber gesprochen die im nächsten Jahr nun mehr 20 jährige Verbindung der beiden Städte wieder aktiver zu gestalten.
Im Männer C-Rennen konnten sich Mark und Tobias in guter Form präsentieren und fuhren so unentwegt in der Spitze des rund 140 Starter zählenden Hauptfeldes mit. Die 63km in 30 Runden waren dabei mit 6 Wertungssprints und mehreren Prämiensprints der Sponsoren gespickt und sorgten dadurch für ein durchweg hohes Tempo. Nachdem sich etwa nach der hälfte des Rennens eine fünfköpfige Spitzengruppe vom Feld absetzen konnte Sprinteten Mark und Tobias aus dem Hauptfeld auf die Plätze 19 und 23.
Mit dem Rennverlauf und der guten Platzierung zeigten sich beide Sportler sehr zufrieden und für die lange Anreise entschädigt.
(Tobias Valenta)

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Am 11.07.2009 machte sich eine kleine Truppe urlaubsreifer Vereinsmitglieder der Abteilung Radsport bestehend aus Nadine, Susann, Theresa, Mark, Jens, Thomas und Tom per Fahrrad auf den Weg in den Urlaub. Ziel war es, den Mulderadweg beginnend in Zwickau flussabwärts bis zur Mündung der Mulde in die Elbe bei Dessau zu folgen, ein Stück Elberadweg bis zur Mündung der Saale in die Elbe zu benutzen, um an der Saale entlang flussaufwärts bis Jena zu gelangen, sodass am achten und letzten Tag der Reise von Jena aus über Gera die Heimreise nach Langenbernsdorf/Werdau/Langenhessen unproblematisch angetreten werden kann und zu schaffen ist. Als Gepäckträger wurde der Bus von Thomas zur Verfügung gestellt, wobei der Gerechtigkeit halber jeden Tag der Busfahrer gewechselt wurde.
Die erste Etappe führte von der jeweiligen Heimat aus zum Treffpunkt nach Werdau, um weiter nach Zwickau, über Oberrothenbach, Mosel, Waldenburg, Wolkenburg, Penig bis zur Rochsburg zu gelangen. Auf der Rochsburg konnten wir kämpfende Ritter und schöne Burgfräuleins bestaunen und sind nach dieser Pause die letzten Kilometer bis nach Wechselburg ausgerollt. Am ganzen Tag wurden wir von einer Horde Radfahrkollegen aus unserem Verein begleitet. Mit einem gemeinsamen Abendessen in der Kneipe und Gelächter fand die erste Etappe am Ende ihren harmonischen Ausklang. Erkenntnis des Tages: Die Interessen aller Beteiligten bekommt man schwer unter einen Hut.
Am zweiten Tag ein Sonntag trennten sich unsere Wege nach einem ausgiebigen Frühstück. Unsere Radfahrkollegen fuhren wieder gen Heimat und wir fuhren aus Wechselburg heraus nach Rochlitz, weiter über Colditz und nach Besichtigung des Colditzer Schlosses weiter über Grimma nach Trebsen, Wurzen und bis nach Nischwitz, wo wir eine topmoderne und sehr zu empfehlende Pension gefunden hatten. Ein Ortsschildsprint als Symbol für die Zielankunft wurde von Tom und Thomas eingeleitet, dieser jedoch durch einen spektakulär aussehenden Sturz unsanft, am Ende aber zum Glück ohne größeren Schaden vorzeitig beendet. Gesprochen wurde über den Sturz am Rest des Tages noch viel. Nach dem Abendessen im Romantik Restaurant und der Streckenplanung für den folgenden Tag, wurde am Billiardtisch noch ein Duell Dorf gegen Stadt ausgetragen. Erkenntnis des Tages: Sprich deine Gedanken immer offen und nicht hinter dem Rücken eines anderen aus, irgendwo hängt ein Spiegel, der dir vorgehalten werden kann.
Die dritte Etappe startete mit einem Frühstück unter der bereits aufgegangenen Sonne im Garten, was wir alle sehr genossen. Nach der Stärkung ging es los auf die knapp 90 km Strecke und führte uns über Eilenburg nach Bad Düben, vorbei an Bitterfeld bis nach Vockerode. An diesem Tag lag das Hauptaugenmerk auf dem Radfahren. Erkenntnis des Tages: Gemeinsam ist man stark.
Am vierten Tag der Dienstag begannen wir unsere Tour mit der Besichtigung des Wörlitzer Parkes. Wenn wir daran zurückdenken, fällt uns meist nur Eines ein: Mücken über Mücken, die uns stachen. Der Weg führte weiter nach Dessau, wo die Mulde in die Elbe mündet über Aken und nun entlang des Elberadweges bis nach Groß Rosenburg. In der Pension Anne wurden wir herzlich aufgenommen und auf zwei Zimmer und einen Wohnwagen als Schlafplätze verteilt. Nach Erfrischung im Pool (wo sich nur Susann, Nadine und Tom hinein trauten) und nach dem Abendessen in der extra für uns geöffneten Dorfkneipe spielten wir im Garten einige Runden uno. Erkenntnis des Tages: Auch Zwerge brauchen ein Bett.
Die fünfte Strecke wurde wieder knapp 90 km lang und führte uns über Nienburg, nach Bernburg, Alsleben, Könnern (Mittagessen in der Georgsburg direkt an der Saale) über Wettin bis nach Halle, wo wir in einer Jugendherberge übernachten wollten. Bei Mücheln (zwischen Wettin und Halle) besichtigten wir ein Fahrradmuseum, wo auf verschiedenen Modellen in die Pedale getreten werden konnte und dabei Überraschungen auf einen warteten. An dem Abend verabredeten wir uns mit einem Cousin von Mark, der uns durch die Stadt zu einem guten Italiener führte. Nach Sättigung der hungrigen Mägen ließen wir den Abend im Kino bei Ice Age 3 ausklingen. Erkenntnis des Tages: Erinnerungen an vergangene Zeiten werden immer wieder aufgefrischt.
Am sechsten Tag war das erste Ziel die Besichtigung der Merseburger Schlösser und des Domes. Die Strecke führte dann weiter nach Bad Dürrenberg, wo wir das derzeit größte Gradierwerk Europas mit einer Höhe von 12 m und einer Länge von derzeit 635 m besichtigten. Nach langer Pause fuhren wir nur einige Meter, um spontan in einem gemütlichen Hofladen wieder eine Pause bei Kaffee und Kuchen einzulegen. Nach nochmaliger Stärkung ging es dann weiter an der Saale entlang bis nach Weißenfels, wo die Männer beim Armbrust- und Pfeil-und-Bogenschießen Freikarten für das Fahren mit Sommerrodelbahn Weißenfells Schöne Aussicht erschossen. Nach den rasanten Abfahrten zu zweit oder allein mit der Rodelbahn fuhren wir mit unseren Rädern weiter nach Schönburg. Auf der Burg Schönburg genossen wir die Aussicht über das Tal sowie den herrlichen Sonnenuntergang und jeder aß dabei ein mächtiges Schnitzel. Ziel der Etappe war die Jugendherberge in Naumburg -> es war eine Bergankunft. Der Abend wurde zusammen sitzend mit einem Glas Wein genossen. Erkenntnis des Tages: Genieße die Schönheit des Momentes.
Die vorletzte Etappe startete mit der Besichtigung des Naumburger Domes, welcher sehr beeindruckend nahe des Zentrums von Naumburg in den Himmel ragt. Die Strecke wählten wir dann so, dass wir durch die Weinberge Saale-Unstrut fuhren. Die gewünschte Weinverkostung konnte nicht stattfinden, weil es noch zu früh am Tag war. Es wurde so langsam aber sicher hügeliger. Nach einer Stärkung im Museums-Gutshof-Sonnenkalb fuhren wir weiter über Camburg bis nach Dornburg, wo wir nach langem Bergauffahren die Dornburger Schlösser besichtigten und den Blick über das Tal schweifen ließen und durch die angelegten Parks schlenderten und vor der Kamera posierten, als wären wir die Schlossherren und Schlossdamen. Die Fahrt ging dann weiter Richtung Jena, wo Mark uns in einem Sporthotel unterbrachte. In der Innenstadt haben wir gemeinsam zu Abend gegessen und auf dem Rückweg im nahe gelegenen Park ein Konzert verfolgen können. Der Abend klang diesmal mit einem Besuch im Krankenhaus zur vorsorglichen Untersuchung nach einem Sturz von Theresa mit dem Fahrrad aus, was nachhaltig die Gemüter erhitzte. Glücklicherweise ist auch bei diesem Sturz körperlich kein weiterer Schaden entstanden. Erkenntnis des Tages: Glück im Unglück.
Die letzte Etappe am Samstag von Jena bis nach Hause traten nur noch Mark, Jens und Thomas an. Nadine, Susann, Theresa und Tom fuhren aus unterschiedlichen Gründen im Bus gen Heimat. In Gera wurde sich zum Mittagessen getroffen, was eine Katastrophe schlechthin war. Ein atemberaubendes Ambiente beim Betreten des Gastraumes, kann eine sehr schlechte Küche nicht mehr herausreißen. 15.00 Uhr waren die Busreisenden alle ausgeladen und gegen 16.00 Uhr waren die 3 Männer auch in der Heimat angekommen. Erkenntnis des Tages: Es ist nicht alles Gold was glänzt.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass wir eine Strecke von ca. 580 km zurückgelegt haben. Der Urlaub war zwar sportlich, aber erholsam und hat zur kulturellen und orientierungsmäßigen Bildung beigetragen. Darüber hinaus waren die Übernachtungen, etc. schonend für den Geldbeutel. Der Sommer hat uns die ganze Woche lang (außer am ersten und am letzten Tag) begleitet, sodass es rundum gelungene Tage unter Freunden waren, an die man sich gerne zurück erinnert.
Solltest Du, lieber Leser dieses Berichtes, Interesse an der von uns gefahrenen Strecke haben, um diese vollständig oder einen Teil davon abzufahren und dafür Kartenmaterial benötigen, Susann hat die Radtourenbücher des Mulderadweges und des Saaleradweges in ihren Händen und würde diese verleihen.
(Susann Fülle)
RadtourRadtour
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Ein kleines Team reiste am 08.08.09 nach Israel. Wie immer mit minimaler Unterstützung von Verbandsseite her, waren von Anfang an die Erwartungen eher gering. Jedoch ließen sich Anke Dannowski, Mark Huster, Bernd Kohlschmidt, Thorsten Kaufmann und Benjamin Michael nicht davon abhalten, an den internationalen Titelkämpfen teilzunehmen.
Nach den ersten eher negativen Eindrücken vom Model Event stand am Montag die Qualifikation für die Langdistanz an. Im staubigen Gelände galt es bei 35°C mindestens 7 Fahrer jeder Gruppe hinter sich zulassen. Bei den Frauen ging es nur darum die Posten richtig anzufahren, da hier nur knapp 60 Starterinnen antraten. Bernd und Benjamin gelang es mit guten Leistungen sich für das A-Finale zu qualifizieren. Während Thorsten der Hitze und einigen Orientierungsfehler Tribut zollen musste, schlug bei Mark die Defekthexe zu und sorgte für zwei Platten. Anke nahm die Beine schon früh hoch und sicherte sich einen zeitigen Startplatz.
Am Dienstag stand dann das erste Finale auf dem Programm- Mitteldistanz. Bei Anke begann das Rennen ziemlich gut, jedoch baute sie im weiteren Verlauf einige Orientierungsfehler ein und landete am Ende auf Platz 26. Bei den Herren gelang Benjamin nach einem soliden Rennen die beste deutsche Platzierung. Mit Endrang 39 erreichte er sein Ziel Top 40 schon im ersten Rennen. Während Bernd und Thorsten im hinteren Drittel des Feldes einkamen, schlug bei Mark abermals die Defekthexe zu und sorgte für einen Kettenriss.
Am Mittwoch gab es nun den Ruhetag. Das deutsche Team entschied sich dazu, eine Sight-Seeing-Tour am Vormittag zu machen. Auf dem Touriplan stand das Tote Meer, die Wüste des Westjordanlands und Jerusalem. Dabei ging es vor allem darum möglichst gut zu regenerieren, um für die kommenden Aufgaben Staffel, Sprint und Langdistanz möglichst gut vorbereitet zu sein. Am Nachmittag wurde der Tag durch ein vorbereitendes Training ergänzt.
Der Staffelstart wurde auf Grund der sehr hohen Temperaturen auf den frühen Abend des Donnerstags gelegt- Gerüchten zu Folge könnte auch die Sendezeit im israelischen TV ausschlaggebend für die späte Startzeit gewesen sein. Deutschland vertat dabei die Staffel Michael, Huster, Kohlschmidt. Für Benjamin begann das Rennen sehr gut, sodass die deutsche Staffel das Rennen auf den ersten Metern anführte. Am zweiten Posten jedoch unterlief Benjamin ein Orientierungsfehler, der das Team weit zurückwarf. Beim Wechsel lag unsere Auswahl dann auf Patz13. Mark fuhr ein sehr starkes Rennen und konnte den Rückstand auf die Staffeln, welche im Vorhinein als schlagbar auserkoren wurden, verringern. Bernd gab dann am Ende noch mal Alles und konnte die Briten noch einfangen, musste jedoch gleichzeitig die Spanier ziehen lassen, sodass am Ende ein zufrieden stellender 13. Platz stand.
Bei der Sprintdistanz, welche am Freitag ausgetragen wurde, ging es vor allem um fehlerfreies Orientieren und schnelle Entscheidungen. Anke konnte hier mit Platz 12 ihre beste Platzierung erreichen und die an sich gestellten Anforderungen erfüllen. Mark bewies endlich seine gute Form und kam am Ende in den Top 50 ein. Bernd und Benjamin verzichteten auf die Back up Karte des Emits, welche eine mechanische Absicherung des elektronischen Zeitmesssystems darstellt. Dies stellte sich allerdings als großer Fehler dar, da im Ziel bei beiden Fehlstempel festgestellt wurden.
Als krönenden Abschluss dieser ereignisreichen Tage stand die Langdistanz- lange Routenwahlen und physische Präsenz wurde hier von den Aktiven gefordert. Leider musste Anke nach der harten Wettkampfwoche einsehen, dass die Beine nicht für eine Top Platzierung gut waren. Sie landete am Ende in den Top 30. Bei den Herren standen ja nur Bernd und Benjamin im Finale, die eine Platzierung unter den besten 40 anstrebten. Bei Bernd lief das Rennen dank seiner Erfahrung konstant gut, sodass er im Ziel nur knapp die Top 40 verfehlte. Das Pech, welches das deutsche Team scheinbar gepachtet hatte, führte an diesem Tag bei Benjamin zu einem 5 cm langen Schnitt im Reifen, sodass ein Weiterfahren unmöglich war.
Alles in Allem waren es für alle Teilnehmer wunderschöne Tage in einem entfernten, den meisten Leuten eher unbekannten Land. Wir als Nationalteam sind uns einig, dass die Vorurteile, welche in unseren Kulturkreisen über Israel vorherrschen, unangebracht sind. So kamen uns alle Einheimischen mit viel Hilfsbereitschaft und noch mehr Zuvorkommendheit entgegen. Auch der Faktor Sicherheit ließ zu keinem Zeitpunkt zu wünschen übrig. Sportlich gesehen, waren alle deutschen Teilnehmer mit sich zufrieden. Im internationalen Vergleich jedoch fehlen die Möglichkeiten einer professionellen Betreuung und Vorbereitung, wie etwa in Russland, Tschechien, Finnland oder Dänemark, da sich kaum jemand bereit erklärt, jene Sportart zu fördern. Diese WM war trotz des hohen Aufwandes (finanziell und organisatorisch) für uns alle wie ein Märchen aus 1000 und einer Nacht und wird uns wohl für immer im Gedächtnis bleiben.
(Benjamin Michael)
Weltmeisterschaft 2009 im MTBOWeltmeisterschaft 2009 im MTBO
Weltmeisterschaft 2009 im MTBOWeltmeisterschaft 2009 im MTBO
Weltmeisterschaft 2009 im MTBOWeltmeisterschaft 2009 im MTBO

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In der vergangenen Wochen fanden in dänischen Hillerød die Europameisterschaften und Juniorenweltmeisterschaften im MTBO statt. Zum Team der deutschen Nationalmannschaft gehörten auch 4 Sportler vom SV Sachsen 90 Werdau.
Nach Anreise und Training am Montag begannen die Wettkämpfe am Dienstag mit dem Rennen über die Sprintdistanz. Auf kurzer Distanz galt es dabei bei dichtem Wege- und Postennetz, den Überblick zu waren und die bis zu 21 Kontrollposten auf etwa 8 km in kürzester Zeit anzufahren. Das diese Variante des MTBO nicht die Stärke der Deutschen ist mussten die Sportler beim Anblick der Ergebnisse erkennen. Neben Fehlposten bei Lydia Jahn und Mark Huster musste Alexandra Simon bei ihrem internationalen Debüt die harte Konkurrenz kennenlernen. Die Siege gingen mit Michaela Gigon nach Östrereich und mit Ruslan Gritsan nach Russland sowie bei den Junioren ebenfalls nach Russland und Frantisek Bogár aus Tschechien.
Am Folgetag stand dann die Mitteldistanz auf dem Terminplan. Eine Distanz, welche in Deutschland häufig bei Ranglistenläufen gefahren wird. In einem seenahen Gelände war im ersten Teil Schnelligkeit gefragt, bevor es dann in Teil zwei auf eine detailiertere Karte ging, wo genaues Orientieren und optimale Routenwahl gefragt war. Nach dem mäßigen Vortag konnte sich Lydia Jahn auf Platz 22 und Mark Huster auf Platz 50 im Mittelfeld platzieren. Die Siege in der Elite gingen mit Rikke Kornvig und Erik Skovgaard Knudsen nach Dänemark. Bei den Junioren gewann wie am Vortag Svetlana Poverina aus Russland und Marek Pospisek aus Tschechien.
Am Donnerstag war die Langdistanz zu bestreiten. In Dänemark größtem Waldgebiet Gribskov wurde dieser Wettbewerb ausgetragen. Bei langen und vielen möglichen Postenverbindungen war Überblick gefragt um den schnellsten Weg zu finden. Eine glückliche Wahl hatte dabei Lydia Jahn, so dass sie am Ende auf Platz 13 in Ziel kam. Dass die Deutschen Junioren in dieser Distanz zu den Besten gehören, unterstrich der Altenberger Nick Rotter mit einem 17. Platz. Der Sieg bei den Junioren ging an diesem Tag an das "Geburtstagskind" Kevin Haselsberger aus Österreich und Susanna Laurila aus Finnland. Mark Huster konnte an die gute Leistung vom Vortag anknüpfen und belegte den 47. Platz. Alexandra Simon musste einem Infekt Tribut zollen und konnte das Rennen nicht beenden. Auf den obersten Podestplatz kamen Nadiya Mikryukova aus Russland und Lasse Brun Pedersen aus Dänemark. Matthias Jahn kam mit Platz 29 zu seinem besten Ergebnis und unterstrich damit sein Durchhaltevermögen.
Nach technischem Defekt des Startfahrers musste sich die deutsche Staffel, zu denen auch Mark Huster gehörte, mit einem 15. Platz zufrieden geben. Voller Eindrücke und Erfahrungen ging damit diese Wettkampfwoche zu Ende. Der nächste Wettkampfhöhepunkt für die Nationalmannschaft steht Anfang August auf dem Plan. Dann geht es zur Weltmeisterschaft nach Israel. Dass endlich die deutschen Sportverbände auch diese Sportart erst nehmen und entsprechend fördern, damit Deutschland irgendwann auch mal wieder ganz oben im Mountainbike-Orienteering steht, darüber waren sich alle Teammitglieder einig.
(Mark Huster)
Europameisterschaft 2009 im MTBOEuropameisterschaft 2009 im MTBO
Europameisterschaft 2009 im MTBOEuropameisterschaft 2009 im MTBO
Europameisterschaft 2009 im MTBOEuropameisterschaft 2009 im MTBO

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Der 4. Und 5. Bundesranglistenlauf im MTBO wurde in der Schweiz ausgetragen.
Letztes Wochenende machten sich die Radsportler des SV Sachsen 90 Werdau auf, um sich im 600km entfernten Zunzgen bzw. Inzlingen (bei Basel - Schweiz) zu messen. Das Starterfeld umfasste bei beiden Wettkämpfen ca. 150 Radsportler. Die vorwiegend schweizerische Beteiligung hatte es in sich.
Denn einige der internationalen Spitzenfahrer kommen aus dem Land der Schoki. So fuhr der Altmeister Beat Okle am Samstag mit 1:05:20h in der Herren Eliteklasse auf Platz eins. Die besten Deutschen Benjamin Michael und Mark Huster (beide SV Sachsen 90 Werdau) behaupteten sich in dem Alpinen Gelände gut und kamen mit etwa 5 Minuten Rückstand ins Ziel.
Am Sonntag dann konnte der momentan in Frankreich lebende Werdauer Denny Albert auf sich aufmerksam machen und kam auf der langen und harten Strecke rund um Inzlingen mit 1:45:07 ebenfallt etwa 5 Minuten hinter dem Schweizer Hans Welti aus Bäretswil ein. Alexandra Simon (SV Sachsen 90 Werdau), Simone Arndt (ESV Lok Berlin Schönweide), Robin Ohme (OLA TSV Deggendorf), Karl-Heinz Binsch (OLG Südheide), Kevin Stehling und Tim Hämmerlein (beide SV Sachsen 90 Werdau) gewannen beide Bundesranglistenwertungen in Ihren Altersklassen. In der Senioren I Wertung musste sich der kämpferische Fahrer Thomas Hartung (SV Sachsen 90) diesmal knapp dem Dresdner Jens Junghanß geschlagen geben.
Nach diesem wunderschönen Rennwochenende stehen für Alexandra Simon, Matthias und Lydia Jahn sowie Mark Huster kommende Woche bei der Europameisterschaft in Dänemark spannende Wettkämpfe bevor.
(Rick Simon)
Das Team vor dem StartAlex am Posten
Mark im RennenRick am Start
Ronny vor dem StartJens bei der Routenwahl

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Das erste Trainingslager in diesem Jahr führte das Radsportteam Werdau in die verschneite Erzgebirgslandschaft rund um Geyer. Schon einige Male fanden hier solche Veranstaltungen statt. So gab es unter den 20 Sportlern sowohl "alte Hasen" wie Mark Huster oder auch Thomas Hartung, welchen das Wegenetz wohl bekannt ist, aber auch aufstrebende Nachwuchssportler wie Jens Kaufmann und Tristan Grünberger, für die das unbekannte Gelände eine echte Herausforderung sein sollte. Das Fahrrad konnte hierbei getrost zu Hause gelassen werden, denn bei bis zu 80cm Schneetiefe war selbst Laufen nicht immer möglich.
An den drei Tagen gab es insgesamt neun Trainingseinheiten. Darunter waren natürlich Frühsporteinheiten und Orientierungsläufe, aber auch ein Badeausflug in das nahe gelegene Erlebnisbad in Geyer.
Besonderes Highlight war gleich zu Beginn ein Nacht-OL in Zweierteams, welchen Jens Klopfer und Darius Pohle auf der großen Runde für sich entschieden. Michael Hämmerlein, Alexandra Simon und Rick Simon waren als Dreierteam gestartet und gewannen auf einer extra großen Runde mit 1 Stunde und sieben Minuten. Nach dieser ersten Trainingseinheit war klar, dass die nächsten Tage leichter als sonst zu Muskelkater führen könnten.
Tag zwei begann mit Frühsport. Das darauf folgende OL-Training wurde entweder allein oder in kleinen Teams absolviert, wobei die Rundenlängen variierten. Mit halbwegs trockenen Schuhen ging es also auf die frisch gespurte Piste - zur Verwunderung einiger Skifahrer. Nicht selten wurden wir mehr oder weniger freundlich auf die vermeintlich verlorenen Skier angesprochen. Besonders gut kamen auf der kleinen Runde Susann Fülle, dicht gefolgt von Mark Huster und Jens Kaufmann und auf der großen Runde Jens Klopfer und Michael Hämmerlein mit den Bedingungen klar.
Frisch gestärkt und ausgeruht wurde nach dem Mittag am Gemeinschaftsgefühl gearbeitet. Dies passierte in Form eines Teamsprints. Dabei wurden jeweils ein erfahrener Läufer und ein "Frischling" zusammen auf drei verschiedene Strecken geschickt. Eine besondere Herausforderung stellte die erste Runde als sogenannter Merke-OL dar. Hierbei muss sich der Läufer am Start alle Punkte einprägen und diese ohne Karte anlaufen. Diese Runde konnte Tom Borbe, gefolgt von Thomas Hartung und Mark Pilz, für sich entscheiden. Der zweite Teil war ein normaler OL, der von den meist jüngeren Sportlern bestritten wurde. Alexandra Simon, gewann diese Runde vor Jeremy Schulz und Theresa Schubert. Nach dem Eintreffen des jeweils zweiten Läufers startete der erfahrenere Teampartner auf die letzte, etwas größere, Runde. Hier zeigte sich, wer sich seine Kräfte bisher gut eingeteilt hatte. Diesen Teil des Teamsprints konnte der konditionell starke Mark Huster für sich entscheiden, doch Tom Borbe und Rick Simon waren ihm dicht auf den Fersen. Im Endergebnis wurden alle drei Einzelwertungen addiert, woraufhin das Team Borbe/ Simon vor dem Team Huster/ Grünberger den Teamsprint gewann.
Für die, denen Wasser in kristalliner Form nicht ausreichend war, ging es nach dem Abendessen in das nahe gelegene Erlebnisbad. Bei 28°C Wassertemperatur konnte sich im Wellenbecken und beim Rutschen ausgetobt werden. Der müdere Teil ruhte sich zwei Stunden bei 40°C im Whirlpool aus. Das Einschlafen in den guten Jugendherbergsbetten stellte nach diesem Tag kein Problem mehr dar.
Sonntag begann der Tag ebenfalls mit dem von Michael Hämmerlein geleiteten Frühsport. Bei allerlei Dehnungsübungen wurde versucht, die müden Muskeln zu lockern. Nach dem reichhaltigen Frühstück stand dann das letzte Training an, welches in Merke-OL für die Großen und Einzel-OL für die Kleinen unterteilt war. Erstmalig auf sich allein gestellt meisterte Jens Kaufmann diese Aufgabe am besten. Mit einigem Vorsprung sicherte er sich den ersten Platz vor Tim Freude und Jannik Frühauf. Das beste Gedächtnis bei den Großen bewies Thomas Hartung, welcher vor Mark Pilz und Mark Huster in das Foyer der Jugendherberge einlief.
Nach erfolgreichem Packen der Taschen, Wiederfinden aller Socken und Abziehen der Betten stand die letzte Amtshandlung an - "Punkte reinholen". Es galt, die im Wald verteilten Trainingsposten ordnungsgemäß von den Bäumen zu entfernen. Nachdem auch dies geschehen war und sich alle wieder im Foyer der Jugendherberge gesammelt hatten, wurden Taschen und Personen auf die Autos verteilt und der Heimweg angetreten.
Mit Freude schauen die Mitglieder des Radsportteams den kommenden Trainingslagern entgegen.
(Alexandra und Rick Simon)

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Das ein MTB-Techniktraining nicht nur für die Sportler lehrreich ist, sondern auch für Eltern, Zuschauer und Presse wurde am 14.06.2008 in Werdau bewiesen.
Der Kontakt mit dem Trail-Weltmeister Marco Hösel kam auf einem Messebesuch der Familie Hämmerelein in Leipzig zustande. Beeindruckt von dem Können von Marco sprach Kai Hämmerelein ihn an und so entstand das Angebot eines Techniktraining in Werdau. Im Verein wurde diese Gedanke positiv aufgenommen, da dies für alle Beteiligten etwas Besonderes darstellen sollte. Ohne groß zu zögern, erklärte sich die Firma Tiefbau Klemm in Werdau bereit, ihren Bauhof für die Aktion bereitzustellen, was sich später als goldrichtig erweisen sollte.
Bevor nun der Nachwuchs allerei Elemente im Technikparcour zu absolvieren hatte, gab erst einmal ein paar grundlegende Hinweise zur Radbeherrschung durch den Weltmeister. Danach standen nun die Elemente wie enge Kreisfahrt, Slalom, Treppen und Hindernisse auf dem Programm.
Um das Gelehrte auch im Gelände anwenden zu lernen und noch ein paar weitere Tricks mitzubekommen ging es im Anschluss an den Parcour auf dem Bauhof in den Stadtpark, welcher einige anspruchvolle Passagen bereit hält. Nach diesem Ausflug zurück wartete schon das Mittag, welches die Eltern mit allerlei Leckereien, auf die Sportler. Gestärkt stand dann noch ein Highlight für alle Teilnehmer an, welches für Einzelne viel Mut bedeuten sollte.
Das man mit LKW und Radladern der Firma Klemm nicht nur Tief- und Landschaftsbau betreiben kann, bewies Marco Hösel. Mit Sprüngen über Hinternisse aber auch Sportler, mit Sprüngen auf Pritschen, Fahrzeugdächer und zurück zeigte der Weltmeister trotz Beendigung seiner sportlichen Laufbahn noch lange nicht eingerostet ist.
Mit einem Gedankenaustausch aller Beteiligten endete diese Tag, welcher für alle noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein besonderer Dank gilt Kay Hämmerlein, der Firma Tiefbau Klemm und den Eltern für die Verköstigung.
(Mark Huster)
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Am vergangenen Wochenende fanden in Nieder-Hilbersheim (Reihnland-Pfalz) die deutschen Staffelmeisterschaften und der 5 Bundesranglistenlauf im Mountainbike-Orienteering statt.
So kämpfte sich ein recht übersichtliches Fahrerfeld am Samstag durch die bergigen Weingebiete des Reinlandes. Mit 3 Mannschaften bei den Männern am Start konnte Werdau einen Dreifachen Erfolg einfahren. So belegte die Erste Mannschaft auch den ersten Platz gefolgt von der zweiten. Die Dritte Mannschaft konnte sich nur knapp vor der Dresdner Mannschaft behaupten. Auch die Werdauer Frauenmannschaft konnte das Rennen für sich entscheiden.
Nach einem 2 stündigen Rennen am Sonntag standen bei den Elite Fahrern 2 Werdauer mit auf dem Podest. Mit Benjamin Michael auf dem Zweiten und Mark Huster auf dem Dritten hinter Mager Holger aus Dresden erreichten die Werdauer gute Platzierungen. Pechvogel in der Elite-Klasse an diesem Tag war Tobias Valenta, der in Führung liegend nach doppeltem Plattfuß alle Siegesambitionen begraben konnte.
Bei den Männern gab es erneut einen Dreifach-Erfolg für Werdau mit Carlo Kühn(1.) Rick Simon(2.) und Ralf Niebuhr(3.). Kevin Stehling gelang der Sieg in der Juniorenklasse gegen Nick Rotter (SSV Altenberg) und dem dritten Michael Hämmerlein. In der Klasse der Jugend musste sich Theresa Schubert dem Ortsansässigem Lars Kaden geschlagen geben. Der starke Tim Hämmerlein gewann die U 13 Klasse überragend vor Lukas Falke, beide aus Werdau.
Weitere Siege fuhren Alexandra Simon bei den Frauen und Jens Klopfer bei den Senioren 1 ein.
(Tobias Valenta)

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Ballenstedt 21. Oktober - letztes Wochenende nahmen 5 Teams des SV Sachsen 90 Werdau e.V. Abt. Radsport am 15. Harz-MTBO teil. 125 Teams aus ganz Deutschland sowie internationalen Startern stellten sich, trotz des nass kalten Wetters der fünfstündigen Orientierungsaufgabe.
Dabei sicherten sich die Werdauer Radsportler gute Ergebnisse. In der Kategorie "Mixed" belegte das Team Lex/Hartung einen beachtlichen 12. Platz während das Ehepaar Simon mit dem 14. und das Team Schumann/Pilz mit dem 15. Platz dicht folgten. In der Männerklasse gelang es Mark Huster zusammen mit dem Sportkamerad Ronny Klinke aus dem Allgäu einen bemerkenswerten 5. Platz von 81 Teams zu erringen.
Das noch unerfahrene Team Albert/Valenta konnte sich in dieser Altersklasse einen sehr guten elften Platz erkämpfen. Dem Veranstalter des SV Wissenschaft Quedlinburg war es gelungen einen anspruchsvollen Wettkampf zu organisieren, bei dem aber auch Nichtaktive sportlichen Ehrgeiz entwickeln konnten und Freude am Rad fahren hatten.
(Denny Albert und Tobias Valenta)
Denny und Tobias am ZielNadine und Mark am Ziel
Denny und Tobias am StartMark und Ronny am Start
Denny und Tobias am StartSiegerehrung

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Auch in diesem Jahr wurde von den Radsportlern des SV Sachsen 90 Werdau wieder ein Wintertrainingslager veranstaltet, bei dem 19 Sportler teilnahmen. Das schöne Wetter, welches auch glücklicherweise die ganze Zeit gut blieb, unterstützte die Vorfreude auf das Trainingslager. Schon am Vormittag reisten 3 Aktive an, um die ca. 60 Kontrollposten für die Trainings aufzubauen. Als dann die restlichen Sportler anreisten, war schon alles fertig. Der Vorteil für die nachkommenden Sportler war, dass sie erfahren konnten, ob noch Schnee im Wald vorhanden war. Glücklicherweise lag kaum noch Schnee im Wald. Jedoch mussten sie sich auf Schlamm und nasse Füße vorbereiten.
Natürlich wurde kurz nach der Anreise nicht nur die Zimmer bezogen, sondern es wurde auch gleich das erste Training durchgeführt. Dieses sollte jedoch nur ein kurzes Training werden, da die "Kleinen" und Neuen den ersten Einstieg in die Karte finden sollten und damit den Grundstein für die folgenden Trainings legten. Doch dies sollte nicht das einzige Training an diesem Tag bleiben. Immer ein Highlight stellt der Nacht-OL, da dieser nicht mit einem Training am Tag zu vergleichen ist. Sich nur anhand der Karte und den kleinen, von der Taschenlampe abgegebenen, Lichtstrahl zu orientieren ist schon für Erfahrene eine Herausforderung. Trotzdem überraschten auch hier wieder die jüngsten, indem sie mit Konzentration die mit Katzenaugen markierten Posten fanden.
Am zweiten Tag mussten die Sportler schon ganz früh aufstehen um an dem, von Carlo Kühn, vorbereiteten Frühsport teilnehmen zu können. Nach dem Frühstück war der Langstrecken-OL das nächste Training. Mit zwei Postenhaufen und vielen auf der ganzen Karte verteilten Punkten wurde dieses Training für manche zur Tortur, da sie sehr mit der Entfernung zu kämpfen hatten. Auch ließen plötzlich auftauchenden Wildschweine zwei Kleineren den Schreck in die Glieder fahren. Dennoch kamen alle rechtzeitig zum Mittagessen zurück, um die verbrauchte Energie mit leckerem Essen wieder aufzufüllen. Nach dem Mittagessen und einiger Zeit für ein kleines Nickerchen war der Spezial-OL an der Reihe. Um die Strecke erfolgreich absolvieren zu können, musste man eine Strecke von Posten zu Posten merken, da die Kartenausschnitte an den Posten angebracht waren. Dies stellte für einige ein großes Problem dar. Bis auf einen Sportler, welcher nur durch Zufall den übernächsten Posten fand, und drei Sportler, welche sich anhand der Wanderwegausschilderungen orientieren mussten, um wieder in die Jugendherberge zu finden, hatten auch dieses Training alle erfolgreich abgeschlossen. Nach dem Abendbrot gingen alle Sportler in das Hallenspaßbad Ana Mare. Dies war eine willkommene Abwechslung, welche mit viel Spaß und Freude den zweiten Tag ausklingen ließ.
Am dritten Tag war abermals Frühsport angesetzt, welcher die Muskeln lockerte, dehnte und auch ein wenig erwärmte, was für das letzte Training zum Vorteil war. Nach dem Frühstück fingen die Sportler an Ihre Taschen wieder einzupacken, da später die Zeit knapp werden konnte. Als Abschlusstraining stand der Staffel-OL auf dem Plan. Jede Staffel wurde aus einem kleinen, einem mittelstarken und einen starken Läufer gebildet. Nun war Teamplay gefragt, da sich keiner erlauben wollte, einen Punkt nicht zu finden bzw. ihn zu vergessen, da dies dem ganzen Team schadete. Nebenbei wurden auch von den letzten Sportlern auf der jeweiligen Runde die Posten wieder abgebaut. Die anderen Posten wurden schon vorher von Carlo Kühn, Denny Albert, Susann Fülle, Axel Friedrich und Beate Freude abgebaut. Nach dem alle wieder gesund und munter angekommen wahren und ihr Mittagessen beendet hatte, war es Zeit die Zimmer zu verlassen und an der Auswertung teilzunehmen.
Mark Huster, welcher durch Krankheit nicht an den Trainings aktiv teilnehmen konnte, sich aber an der Zeitnahme beteiligte, gab durch die Auswertung, vor allem den Jüngeren, Tipps zur Verbesserung und Perfektionierung mit auf den Weg. Anschließend war die Abreise von der Jugendherberge Homersdorf, welche ein gut durchdachtes und organisiertes Trainingslager abschloss.
(Tom Borbe)
Tim und TheresaHämmerlein x 2

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Auch in diesem Winter nahmen zahlreiche Sportler des SV Sachsen 90 Werdau e.V. an den Crossläufen der Radsportler teil Die Crossläufe bieten ein gutes Training für die kommende Saison und sind ein guter Ersatz für das Radtraining in dieser eigentlich verschneiten Jahreszeit.
Der erste Lauf fand in Lichtenstein statt. Dort konnten bereits die Sportler des SV Sachsen 90 Werdau e.V. mit guten Ergebnissen glänzen. Dabei sind vor allem Theresa Schubert, Tim Hämmerlein, Dirk Müller und Denny Albert zu nennen. Sie sollten auch bei den weiteren Läufen der Serie die besten Platzierungen für ihren Verein einbringen.
Der zweite Lauf fand in Zwickau am Westsachsenstadion statt. Dort bot vor allem Tim Hämmerlein wieder eine überzeugende Leistung in seiner Altersklasse und siegte souverän. Die Männerläufer Dirk Müller und Denny Albert mussten an diesem Tag Andi Weinhold den Vortritt lassen. Mark Huster, der dieses Jahr eine solide Laufform aufgebaut hatte, knickte um und schied daher aus diesem Lauf aus und konnte nicht mehr in die Crosslaufserie einsteigen.
Beim dritten Lauf in Chemnitz auf dem Gelände des Sportforums waren die Streckenverhältnisse aufgrund des Schnees nicht optimal. Bei den Männern fehlte Denny Albert, daher er erkältet war und diesen Lauf ausließ. Andi Weinhold und Dirk Müller konnten dies jedoch nicht optimal ausnutzen, weil ein Triathlet aus Chemnitz das Männerfeld bis ins Ziel anführte.
Der letzte Lauf sollte zugleich der anspruchsvollste und spannendste der Serie werden. Die Strecke in Thalheim war mit einem harten Anstieg und Hindernissen im Wald gespickt.
Daher ein Lauf der Serie als Streichlauf gewertet werden sollte, war die Gesamtwertung in einigen Klassen noch offen, sodass es auf diesen letzten Lauf besonders ankam. Tim Hämmerlein und Theresa Schubert boten wieder gute Leistungen. Tim sicherte sich damit die Gesamtwertung ungeschlagen.
Bei den Männern sollte es der interessanteste Lauf der Serie werden. Andi Weinhold und Denny Albert hatten beide Chancen auf die Gesamtwertung. Nach einer schnellen ersten Runde mit Denny Albert an der Spitze des Feldes setzte sich nach dem Anstieg bei Start und Ziel Dirk Müller vom Feld ab. Denny, Andi, ein weiterer Männerläufer und ein Junior bildeten die direkte Verfolgergruppe. Denny der nach der ersten Runde regelrecht platt war, bremste das Feld aus, sodass Dirk immer mehr an Vorsprung erlaufen konnte. Andi setzte bergauf in der dritten Runde einen Angriff, dem nur Denny folgen konnte und dem er eine entscheidende Tempoverschärfung bergab entgegensetzen konnte. So konnte Denny sich von Andi lösen und schließlich Mitte der letzten Runde auf Dirk aufschließen. Wiederum bergab lieferten sich die beiden bis ins Ziel einen langen Sprint, wo sich Denny mit ein paar Metern Vorsprung behaupten konnte. Andi wurde noch von einem Männerläufer überholt und kam mit großem Rückstand als Vierter ins Ziel. Somit war die Gesamtwertung entschieden und das interne Wunschergebnis eines Doppelsieges wurde durch Dirk und Denny erreicht.
Abschließend ist zu erwähnen, dass die Crosslaufserie 2007 sehr gelungen war und das auch in diesem Jahr der SV Sachsen 90 Werdau e.V. einer der erfolgreichsten Vereine stellte und mit Tim Hämmerlein ein weiteres Nachwuchstalent an den Start gebracht hat.
(Denny Albert)
Tim in LichtensteinMerlin in LichtensteinRolf in LichtensteinDenny in Lichtenstein
Kevin in LichtensteinChristian in LichtensteinDirk in LichtensteinMark in Lichtenstein

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Mit Mark Huster und Denny Albert haben auch zwei Werdauer Radsportler am Start im Skistadion am Fichtelberg zu einem ungewöhnlichen Lauf, dem von Australien übernommenen Rogaine, gestanden und den sechsstündigen Wettbewerb überraschend gewonnen.
In Oberwiesenthal ist deutschlandweit erstmals ein Lauf dieser Art ausgetragen worden. Er wurde von der Universitätssportgemeinschaft Chemnitz unter der Leitung von Marko Rößler ausgerichtet. Die beiden Werdauer haben durch ihre Rennen im Mountainbike Orienteering sowohl die Kondition als auch das Orientierungsvermögen für diese Neuerung aus "down under" mitgebracht und gewonnen.
Ex-Abteilungsleiter Hans Schütze hat zum Erfolg gratuliert: "Mit dieser gesteigerten Art von Ergänzungstraining sind Erfolge auf dem Rad programmiert, und den Leistungswillen der Auftaktsieger könnte sich auch bei uns noch mancher Sportler zum Vorbild nehmen."
Der Sieg sollte den beiden Werdauern für die weitere Saison Mut machen, zumal für Denny Albert Ende August die Teilnahme an der Europameisterschaft in Polen im Mountainbike Orienteering ansteht.
STICHWORT:
Rogaine ist ein Langstreckenorientierungslauf für 2er oder 4er Teams, der über sechs bzw. zwölf Stunden ausgetragen wird. Dabei müssen Kontrollpunkte mit unterschiedlicher Wertigkeit angelaufen werden und die Mannschaft, die nach der Vorgabezeit mit den meisten Punkten am Ziel durchläuft, hat gewonnen.
(Hans Schütze, Internet: www.sachsen-rogaine.de)
Kartenausschnitt

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Ein Jahr mussten wir warten. Jetzt war es wieder so weit. Wir fuhren ins Radsportparadies Cesenatico. Trotz der ermüdenden und langen Autofahrt war unser Optimismus ungebrochen, weil das Thermometer bis auf 25°C kletterte. Wir waren wie immer im Hotel "Giulietta e Romeo".
Am nächsten Morgen erwarteten wir voller Vorfreude unser erstes Training, aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Es regnete. Voller Optimismus gingen wir zum Frühstück und liesen das Wetter sich austoben. Und wir hatten glück, pünktlich zum Start wurde es sonnig. Die 125 km Route führte uns durch die Poebene nach Pissingniano und Russi.
Am Ostermontag strahlte die Sonne und wir fuhren in Richtung Apennin. Es stand also der erste große Berg auf dem Programm. Nach 130 km und 1000 Höhenmetern waren wir erschöpft im Hotel angekommen. Unsere Physiotherapeuten warteten bereits schon sehnsüchtig auf uns, um die erschöpften Profis kräftige durchzukneten (Träumen darf man ja wohl noch!!!).
Der dritte Trainingstag verlief nicht ganz so gut, wie wir uns das gedacht haben. Es regnete unaufhörlich und somit hieß es dann: "Ab in die Fahrradläden, zum großen Geld ausgeben." (natürlich mit dem Auto).
Am Mittwoch änderte sich das Wetter schlagartig. Die Meteologen prophezeiten uns für die nächsten Tage ausschließlich Sonnenschein. Heute stand eine Überführungsetappe über die Vorläufer der Apennin an. In den Bergen änderte sich jedoch das Wetter.
Der folgende Tag begann wettermäßig so, wie man es erwartet hatte Sonne, Sonne und nochmals Sonne. Wir tasteten uns in neue Reservate der wunderschönen Landschaft vor und entdeckten neue Attraktionen. Wie zum Beispiel ein Anstieg von ca. 5 Kilometer Länge und einer durchschnittlichen Steigung von 20 %.
An unseren letzten Trainingstag stand die Königsetappe (130 km) auf dem Programm. Sie sollte uns über San Marino, San Leo und Bugliano führen. Erschöpft im Hotel angekommen, zogen wir Bilanz: Nach einer Woche Trainingslager hatten wir knapp über 600 Kilometer in den Beinen. Na dann die Saison kann kommen.
Neben den 600 Kilometern musste natürlich auch für Nachschub am Equipment gesorgt werden. Was nichts anderes bedeutet, als dass wieder einmal zwei Colnago-Rahmen und ein Mavic Ksyrium Laufradsatz den Weg in unsere Heimat gefunden hat.
(Friederike Lange, Christian Karl und Carlo Kühn)
Der Beginn einer erlebnisreichen TrainingswocheBlick hinauf nach Verruchio
Der erste Tag begann kühl, ...... doch das änderte sich bald!
Perfekter Radfahrer-FrühlingPause gehört auch zu einem guten Training!
Wieder einmal führte der Weg nach San Marino.Blick nach San Marino

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In dem mit 7 Mannschaften gut besetzten Werdauer Traditionsturnier für Radsportmannschaften im Hallenfußball wurde mit Motor-Elektrik Werdau ein Neuling Sieger des "Pokals der Fahrschule Selzer".
Mit dem Chemnitzer PSV, in dessen Reihen Juniorenfahrerin Anja Drotleff einen guten Ball spielte, belegte ein weiterer Neuling knapp geschlagen den 2.Platz. Bei gleicher Punktzahl kam der gastgebende SV Sachsen 9o Werdau I, der zwar ein gutes Angriffsspiel bot, aber immer wieder in die Konter der Gegner lief, vor dem RSV Team Auto-Riedel Schwarzenberg auf den 4.Platz.
Verschenkte der Chemnitzer PSV mit einem mageren 1:1 gegen die SG Langenbernsdorf wertvolle Punkte, so kam der spätere Turniersieger gegen die 2.Mannschaft des Gastgebers ebenfalls über ein 1:1 Unentschieden nicht hinaus. Zufrieden zeigte sich die Werdauer Turnierleitung über den äußerst fair geführten Verlauf des Turniers, so dass es im kommenden Jahr kurz vor Saisonbeginn zu einer weiteren Wiederholung kommen sollte.
(Hans Schütze)

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Am Sonntag, den 13.11.2005 fand der Werdauer Waldlauf statt. Neben dem Marathon, gab es dieses Jahr erstmals den Marathon-Paarlauf. Dabei teilt sich ein Läuferteam, bestehend aus zwei Läufern die Gesamtlaufstrecke von 42,195km, also jeder ca. 21km. Neben den Vorausfahrern des SV Sachsen 90 Werdau e.V., die dafür sorgten, dass sich keiner verläuft, nahmen Mark Huster und Denny Albert am Marathon-Paarlauf teil.
Mark, der für den ursprünglichen Laufpartner von Denny einsprang, startete als Erster des Teams im Massenstart zusammen mit den anderen über 100 Teilnehmern. Er lief eine gute Zeit, wenn man beachtet, dass er quasi ohne Training ins kalte Wasser geschmissen wurde. So kam er auf Platz 23 liegend mit einer Zeit von 1:54:06 zur Wechselzone an der Werdauer Sportschule. Dort schickte er Denny per Handschlag auf die Strecke. Dort lief er ein gutes Rennen und überholte Einen nach dem Anderen, so dass er am Wendepunkt im Wald nach ca. 16km bereits den 13. Platz erreicht hatte. Danach überholte er noch drei Mann auf dem Weg ins Ziel, sodass das Team des SV Sachsen 90 auf Platz 10 von 31 Teams einkam. Dabei lief Denny eine Zeit, mit der er selbst nie gerechnet hätte von 1:23:48.
Abschließend kann man sagen, dass es eine gelungene Veranstaltung war und das für uns Radfahrer ein gutes Ergebnis herausgekommen ist. (Denny Albert, Fotos: Falko Dörrer)
Mark an der VerpflegungWechsel im TeamDenny im Ziel

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Teilnehmer konnten sich über gutes Wetter und super Organisation freuen.
Immerhin 14 Einzelstarter und 8 Teams mit jeweils 2 Fahrern nahmen an der über 80km langen 4h Strecke teil. Am Ende entschieden dann Sekunden über den Sieg, den sich Weltmeisterschaftsteilnehmer Thomas Hartung vom SV Sachsen 90 Werdau sicherte. Das Geburtstagskind Denny Albert sowie Auswahlfahrer Holger Mager wurden von ihm auf die Plätze verwiesen. In der Mannschaftswertung gewann das zweite Team vom USV Jena vor dem Vogel-Team aus Zwickau und dem Jahn-Express aus Plauen. Anzumerken bleibt, dass kein Fahrer bzw. Team es schaffte alle Posten innerhalb der vorgegebenen Zeit anzufahren. Das ist Beleg für die gute Streckenlegung, die auch von allen Jedermännern gelobt wurde.
Über 50 Fahrern begaben sich auf die 2h-Strecke. Auf dieser Distanz gewann Tobias Valenta den Pokal der Freien Presse. Den zweiten Platz erkämpfte sich Kevin Stehling vor Jens Weißbach.
In der Teamwertung siegten die "Jungmänner" aus Werdau vor den "Jazz-Bikers" und der Mannschaft Müller/Körner.
Der glückliche Gewinner der anschließenden Tombola hieß Michael Hämmerlein. Er konnte ein von Elektro-Gernhardt gesponsertes Radio mit nach Hause nehmen.
Ein besonderer Dank gilt den Ausrichtern und Helfern dieses Tages, die maßgeblich dazu beitrugen, dass die 2. Werdauer Wald Rallye auf ganzer Linie von Erfolg gekrönt war.
(Christian Karl)
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Denny Albert, Mark Huster, Carlo Kühn und Benny Lautenbach hatten sich in diesem Jahr einer ganz besonderen Herausforderung gestellt - die Teilnahme an der MarathonMan-Serie 2005. Konkret sind dabei innerhalb von 3 Veranstaltungen (Garmisch Classics, Salzkammergut-Trophy, EBM in Seiffen) 300km und etwa 10000 Höhenmeter zu bewältigen.
Mit den Garmisch Classics stand am 12.06.2005 die erste Distanz über 102km auf dem Programm. Nach Organisationsproblemen konnte die eigentliche Zugspitzrunde nicht gefahren werden und so war die frühere Runde (51km) zweimal zu fahren. Bei regnerischem Wetter und anspruchsvollen Anstiegen war Ankommen angesagt. So konnten Denny und Mark die Ziellinie im Mittelfeld überqueren. Benny und Carlo waren nach 7 1/2 Stunden froh, das Ziel im Ski-Stadion zu erreichen. Schadenfrei ging es dann zurück zur Vorbereitung auf die Salzkammergut-Trophy.
Am 09.07.2005 ging es nun nach Bad Goisern. Kenner im MTB-Bereich wissen, dass an diesem Wochenende neben dem MTB-Marathon auch die Profis zum Weltcuplauf am Sonntag vertreten sind. Bei strahlendem Sonnenschein hieß es 10 Uhr Start im Stadtzentrum. Doch dann der kam der Rückschlag: Carlo durfte auf Grund einer kurzfristig erlassenen Startsperre nicht auf die 100km Distanz gehen und muss sich mit 53km begnügen, welche er im forderen Drittel meisterte. Nach dem der Start erfolgt war, ging es auf die 100km Runde, welche nach ein paar Regenfällen in der Woche es einmal bewältigt werden wollte. Doch nach 10km am ersten Anstieg das nächste Pech -Speichenbruch bei Denny. Nach telefonischer Rücksprache mit unserem "Techniker" (Danke: Frank Lautenbach) konnte ein Radwechsel vereinbart werden und die Fahrt nahm seinen Lauf. Daraufhin stellte Denny seine Ambitionen zurück und fuhr mit Benny in Richtung Ziel, welches nach 7 1/2 Stunden erreicht wurde. Ganz anders lief es bei Mark, welcher sich an diesem Tag recht gut fühlte. Lohn für dessen Arbeit war ein beachtlicher 161 Platz bei immerhin 557 Startern. Nach rund 200 km auf dem Konto hießt die dritte "Etappe" Seiffen.
Mit dem Erzgebirgs-Bike-Marathon am 07.08.2005 fand die letzte Runde der Serie fast vor der Haustür statt. Zu dem bisherigen Quartett hatten dabei noch Axel Deinert und Tobias Bauch hinzu gesellt. Eine verregnete Woche ließ nichts Gutes in Richtung Streckenbeschaffenheit erahnen. Bei einer ersten Inspektion der 28km Runde, die dreimal zu fahren war, wurden diese Befürchtungen bestätigt, so dass alle auf grobstollige Reifen umstiegen. Nicht genug dass die Strecke total aufgeweicht war, begann es pünktlich zum Start mit Regnen, mit dem es auch auf die 16km lange Einführungsrunde durch Seiffen und Nachbarorte. Auf den dann folgenden 3 Runden musste jeder so gut es geht die Distanz bewältigen. Streckenabschnitte mit zum Teil vollkommen verschlammten Wegen ließen das Starterfeld sich schnell lichten. Unter diesen Pechvögeln waren dann auch Benny und Tobias zu finden. Aber auch die noch verbliebenen Fahrer hatten ihre Probleme, fehlendene Gänge, verminderte Bremswirkung und Dreck in allen Ecken forderten nicht nur den Körper. Auch die Nerven lagen bei einigen Fahrern blank, so dass sich Szenen, wie wir sie eher von Bjarne Riis kennen, abspielten. Doch der Einsatz der Organisatoren mit Waschposten konnte für die verbliebenen Fahrer einen "fast normalen" Verlauf gewährleisten. In den Resultaten landete Mark auf Gesamtplatz 44 und blieb unter 6 Stunden. Axel erreichte als 56ster das Ziel und konnte sich damit wei auch Mark über die limitierte Steuersatzkappe der Besten 100 freuen. Denny, welcher am Vortag den fünften Platz am Col de Wettiner Höhe erreicht hatte, sah als 128 das Ziel. Carlo beendete das Rennen auf Platz 186 und siegte damit in der Juniorenklasse.
Sichtlich erleichtert freuten sich alle nach 300km und unzähligen Höhenmetern über die begehrten Polo-Shirts der MarathonMan-Serie, bevor es nach Hause ging, wo dann "Großreinemachen" angesagt war.
(Mark Huster)

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Zu einer recht frühen Zeit hieß es auch in diesem Jahr am Ostersamstag Abfahrt nach Cesenatico. Über den Brenner ging vorbei an Bozen und Gardasee in Richtung Adria. Beim Anblick der in Nebel gehüllten Po - Ebene hoffte jeder, dass nicht das gleiche Wetter wie im letzten Jahr das Trainingslager prägt.
Der Blick aus dem Fenster am Ostersonntag machte alle Hoffnungen auf schönes Wetter erst einmal zu Nichte. Den Tag nutzen - so hieß also das Motto und so wurden bis zu 90km im Flachen zurückgelegt. Am Montag sollte sich nun auch das gewohnte Italienwetter (Sonne und angenehme Temperaturen) einstellen, so sich für die Runde "Ciola" über Cesena, S.Carlo, Borello und Mercato entschieden wurde. Mit der Bergüberquerung in Ciola konnten 102km und einige Höhenmeter für diesen Tag ins Trainingsbuch verzeichnet werden.
Am dritten Trainingstag war Ausrollen angesagt. Dabei fand sich auch Zeit Ausschau in den einschlägigen Läden nach neuen Teilen für die schnellen Renner zu halten oder gleich den eigenen Fuhrpark zu erweitern. Der Weg führte dabei flach nach S.Arcangelo und Savignano und fand nach 79km sein Ende. Nach einem ruhigen Dienstag ging es am Mittwoch auf die traditionelle "S.Leo" - Runde mit 107km. Vorbei am Verruchio ging es hinauf nach S.Leo, wo erst einmal Pause angesagt war. Bevor jedoch der Rückweg über Novafeltria nach Cesenatico in Angriff genommen wurde, musste noch der Anstieg nach Pugliano gemeistert werden.
Am Donnerstag stand nun die "Königsetappe" auf dem Programm. Es ging nach S.Agata Feltria. Bis nach Mercato wurde die gleiche Strecke wie am Montag bewältigt. Danach zweigte der Weg ab nach S.Agata Feltria. Auf einer Strecke von rund 10km mussten fasst 600 Höhenmeter bewältigt werden. Oben auf dem Berg angekommen, hieß es bei 11°C warm anziehen bevor nach Novafeltria hinunter ging. Der Rückweg führte am Verruchio vorbei über Savignano. Nach 124km erreichte die Trainingsgruppe das Hotel in Cesenatico. Der Freitag sollte zum Ausrollen genutzt werden. So ging es am Cafe von Pissignano vorbei hinauf nach Longiano. Auf dem Marktplatz ließen sich dann alle ihr Eis oder ihren Cappucchino schmecken. Über Savignano ging es nach 88km zurück zum Hotel.
Auf der Heimreise am Samstag waren sich alle einig, dass sich die Trainingstage in Italien mit Hinblick auf die bevorstehende Saison wieder einmal gelohnt haben. Bleibt abzuwarten, welche Ziele im nächsten Jahr in Italien in Angriff genommen werden.
(Mark Huster)

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Das Trainingslager in diesem Jahr begann eigentlich mit einer schlechten Nachricht - Denny war an einer Grippe erkrankt. Aus diesem Grund sprang Carlo für ihn ein und fuhr mit Axel am Freitag schon früh zum Punkte hängen nach Grünheide. Beide verbrachten etwa 3 Stunden im Wald und stießen pünktlich zum ersten Training, zur inzwischen angereisten Gruppe, hinzu.
Da im gesamten Waldgebiet sehr schwere Bedingungen durch den Tiefschnee (ca. 1.00m) herrschten, gestaltete sich dieses Freitagstraining als sehr hart. Als besondere Mutprobe erwies sich dabei der Überlauf über den nicht komplett zugefrorenen Vogtlandsee. Obwohl sich Ronny mit seinem Gewicht sogar quer über den See traute, kehrten die meisten beim Anblick des nicht zugefrorenen Ufers wieder um und nahmen den längeren Weg um den See in Kauf. Letztendlich gelangten alle erschöpft und zufrieden wieder zum Waldpark zurück und freuten sich auf den am Abend anstehenden Nacht - OL. Doch zuvor gab es wie in den gesamten drei Tagen ein vorzügliches Abendbrot zur Regeneration.
Nun konnte also der mit Spannung erwartete (vor allem von Theresa und Tom) Nacht-OL beginnen. Aufder großen Runde siegte überzeugend der allein laufende Mark, die "Kleinen Champions" wurden Denny und Marius. Am Ende gab es einen technisch bedingten Ausfall und bei den anderen Paaren jede Menge Zufriedenheit über die Wiederkehr ins Objekt. Nun gingen alle zu Bett und standen am nächsten Morgen mit mindestens genauso viel Elan wieder zum Frühsport auf, welcher ca. 7.30 Uhr begann und mit dem Beginn des Frühstückes um 8.00 Uhr endete.
Dieser Samstag stand ganz im Zeichen der Skier. Am Vormittag fuhren wir erst einmal eine kleine Runde zum Aufwärmen, auf der uns Carsten eindrucksvoll bewies, wie man einen Berg nicht herunterfährt. Dieses kleine Training endete zum Mittagessen. Am Nachmittag stand nun unser erster Ski - OL an. Der Ausgang schien allerdings vorprogrammiert, da die Skater unter uns, auf den nicht immer gespurten Wegen, einen Vorteil zu haben schienen. Doch diese scheinbare Übermacht durchkreuzte Denny mit einer sehr starken Leistung zu Fuß und holte sich den Sieg, obwohl er zufuhr noch etwa 5 Minuten wegen eines Orientierungsfehlers verschenkt hatte. Auch die auf Skiern nicht so talentierten wie Marius und Lars wussten durch eine starke Leistung zu gefallen. Am Abend ging es dann wieder zum Abendbrot.
Um 20.30 Uhr stand Fußball in der neu errichteten Sporthalle auf dem Trainingsgelände im Waldpark Grünheide auf dem Plan. Diesen 1,5-stündigen Aufenthalt konnten viele nicht genießen, da die Stunden vorher auf den Skiern sehr Kräfte zehrend waren. Deswegen blieb nach dem Fußballspielen in der Halle auch keiner mehr wach um Tischtennis zu spielen.
Am nächsten Morgen stand der lange, lange Weg aus dem Bett zum Frühsport auf dem Programm. Es erschienen aber letztendlich alle pünktlich. "Trillinstructor" Axel nutzte die komplette halbe Stunde bis zum Frühstück aus um auch den letzten munter zu machen. Dies zeigte Wirkung den beim letzten Training am Sonntag zeigte die gesamte Mannschaft eine starke Leistung. Auf der großen Runde zeigte wieder einmal Mark seine gute Form und gewann, die mittlerer Runde, welche ausschließlich von Skifahrern absolviert wurde, gewann Benjamin. Auf der kleinen Runde wussten unsere Kleinsten trotz ihrer zwei Fehlpunkte durchaus zu überzeugen.
Nach dem Mittag trennten sich die Wege der Sportkameraden. Einige fuhren sofort nach Hause, die Meisten wiederum verbrachten noch eine schöne Zeit im Waldbad Brunn.
Abschließend kann man sagen, dass das Wintertrainingslager 2005 ein voller Erfolg war. Es herrschte eine gute Disziplin und alle zogen bei den verschiedenen Trainings gut mit und lasteten sich voll aus. Besonders hervorzuheben sind Denny, der im Vorfeld die Organisation übernommen hatte, und Carlo, der mit großem Einsatz und Aufwand immer für das Gelingen des Trainingslagers mit beitrug.
(Benjamin Michael)
"Helden" auf SkiernCarsten mit letzten Tipps für unseren Nachwuchs

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Das MBO nicht immer bedeutet, sich auf der Suche nach dem besten Weg durch Wettkampfwälder zu schlagen, wurde auf der Messe Haus Garten Freizeit 2005 in Leipzig deutlich.
Im Rahmenprogramm, welcher unter dem Titel "Fit durch Rad fahren" statt fand, präsentierte sich der Sächsische Radfahrer Bund als regionaler Vertreter des Radsports in Deutschland.
Neben einer Aussstellung über frühere Zeitfahrräder und einer Autogrammstunde mit dem Sprintweltmeister Jens Fiedler präsentierte sich diesmal auch das MBO auf dem Stand des SRB. Dabei konnte sich jeder einen Einblick in die für Viele doch eher unbekannte Sportart verschaffen.
Neben einer Präsentation, in der grundsätzliche Dinge über das MBO gezeigt wurden, konnte der Interessierte MBO als Videomitschnitt der Weltmeisterschaft 2002 in Frankreich erleben.
Darüber hinaus war eine ganze Mange Ausrüstung für's MBO zu sehen, welche auch ausprobiert werden konnte. In verschiedenen Gesprächen wurde über Trainingssteuerung, Routenplanung, Rennstrategien und Material diskutiert.
Nach ein paar Kilometern auf der "Rolle" für den einen oder anderen sowie recht trockener Stimme für das Messeteam, lässt sich im Resümee feststellen, dass auch diese Veranstaltung dazu beigetragen hat, MBO in Deutschland weiter zu entwickeln und neue Sportler zu gewinnen.
(Mark Huster)
Das Messeteam aus Werdau (v. l.): Mark Huster, Denny Albert, Hans Schütze, Steffen Liehr"Alles unsere Räder für's MBO ;o)"

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Wie jeden Winter, so fand auch diesen Winter die Crosslaufserie der Radsportler statt. Die Serie besteht aus vier Einzelveranstaltungen, die dieses Jahr alle für die Gesamtwertung entscheidend waren. An den Laufveranstaltungen nehmen in jeder Wintersaison einige Sportler des SV Sachsen 90 Werdau teil. Diese Wettkämpfe werden vorrangig als Aufbautraining für die kommende Radsaison genutzt.
Der erste Crosslauf fand in Lichtenstein statt. Die Strecke war verhältnismäßig lang, aber gut belaufbar. Es war ein erster Test für unsere Sportler für die kommenden drei Läufe. So konnten auch gute Platzierungen erreicht werden, hierbei sind vor allem Tom Borbe (Junioren), Rolf Borbe (Senioren 2), Thomas Hartung (Senioren 1) und Denny Albert (Männer) zu nennen. Mark Huster, musste einer Erkältung Tribut zollen und nach der zweiten Runde das Rennen beenden.
Eine Woche später fuhren wir nach Gera zum zweiten Lauf der Serie. Allerdings mussten unsere Sportler feststellen, dass viele ihrer Konkurrenten fehlten. Außerdem war die Strecke rund um die Radrennbahn schlecht gewählt. Die Runde war kurz und zum Teil gefährlich glatt, was das Belaufen der Hänge erschwerte. Nichts desto trotz boten unsere Läufer gute Leistungen.
Der dritte Lauf fand in Zwickau am Westsachsenstadion statt. Die Altersgruppen waren alle sehr stark vertreten. Zur Strecke kann man sagen, dass sie, wie jedes Jahr sehr anspruchsvoll war. Hierbei erschwerten die Witterungsbedingungen das Laufen auf dieser Runde. Jeder kleine Anstieg, war vollkommen verschlammt, so dass man ständig nach festem Untergrund suchte, um den Hügel bewältigen zu können. Einen guten Lauf boten hier Mark Huster und Tom Borbe, der nach einem zwischenzeitlichen Tief wieder ins Laufen zurückfand und die letzten Runden glänzend absolvierte. Denny Albert, der vor diesem Lauf auf Platz 1 der Gesamtwertung lag, patzte und belegte einen für ihn enttäuschenden dritten Rang. Er musste nun beim letzten Lauf gewinnen, wenn er noch die Gesamtwertung gewinnen wollte.
In der vierten Woche der Serie fand der letzte Crosslauf in Burkhardtsdorf bei Stollberg statt. Alle Sportskameraden waren hochmotiviert und wollten zum Abschluss noch einmal alles geben. Die Strecke war für jeden unbekannt, daher sie eine Art Ersatz für den eigentlich in Stollberg geplanten Lauf darstellte. Gleich nach dem Start hatten die Läufer einen langen Anstieg zu bewältigen. Danach ging es leicht bergab durch den Tiefschnee. Bevor man sich wieder in Zielnähe befand, musste man noch einige Treppenstufen bewältigen und einen schmalen Pfad belaufen. Dieser wurde Tom Borbe zum Verhängnis. Er lief eine Kurve und knickte auf dem schneebedeckten Weg um. Das war das Aus für ihn. Dennoch konnte er in der Gesamtwertung der Junioren einen guten vierten Platz belegen. Vor ihm waren Christian Werner (RSG 52 Stollberg), Dirk Dressel (CPSV) und Robert Weißbach (RSC Marienberg).
Weiterhin freuten wir uns über den dritten Platz in der Gesamtwertung von Christian Karl, der ein ehemaliges Vereinsmitglied war und nun beim CPSV fährt. Im Rennen der Männer konnte sich Denny Albert bereits in der zweiten von acht Runden von Andi Weinhold (RSC Marienberg) absetzen. Bis ins Ziel baute er seinen Vorsprung weiter aus. Mark Huster lief sein bestes Rennen und war sehr zufrieden mit sich. Ohne die Erkältung am Anfang der Crosslaufserie wäre ein Podestplatz möglich gewesen. Dieser Lauf fundamentierte die Ergebnisse in der Gesamtwertung. So schaffte es Denny Albert für seinen Verein in der Männerklasse den ersten Platz der Gesamtwertung zu belegen. Andi Weinhold belegte den zweiten, Thomas Kiraly den dritten und Mark Huster einen erfreulichen vierten Platz in der Gesamtwertung. Abschließend ist zu erwähnen, dass die Serie gut gelungen war und viel Freude bereitet hat. Die Crossläufe im kommenden Jahr werden mit Spannung und Vorfreude erwartet.
(Denny Albert)

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Am 21.11.2004 war es wieder einmal so weit und so trafen sich mehr als 40 Sportler an der "Hochwarte" in Zwickau zum diesjährigen Herbst-OL. Mit festgelegter Routenwahl, was zum ersten Mal bei diesem Wettkampf angewendet wurde, wurden doch recht umfangreiche Streckenlängen realisiert. So war die Luftstrecke bei den Frauen mit 9,5km und bei den Männern mit 14,1km ausgeschrieben, was durch Wegegebot entsprechend sich verlängert hat.
Mit einer Laufzeit von 1:26:41 belegte der Juniorenläufer Sören Lösch von Jena bei den Männern den ersten Platz. Mit rund 4 Minuten Rückstand kam Thomas Hartung von Werdau vor Thomas Hamann (Werdau) in Ziel. Die Frauenstrecke gewann mit 1:36:20 Ute Lösch aus Jena vor Angelika Baumann und Kathrin Neumann (beide Lok Zwickau).
Die Altersklasse Kinder konnte Susen Lösch (Jena) für sich entscheiden. Bei der Jugendklasse gewann mit Christian Dienemann wiederum einer aus Jena. Ein erfreulichen Sieg konnte Marius Schlegel (Werdau) bei den Schülern mit einer halben Stunde Vorsprung erringen. Das der Werdauer Tino Hamann im nächsten Jahr bei den Männern richtig aufgehoben ist, bewies er mit einem Sieg bei den Junioren. Seine läuferische Klasse stellte Steffen Janke (Vorwärts Zwickau) mit einem Sieg in der Seniorenklasse unter Beweis.
Bleibt zu hoffen, dass im nächsten Jahr noch mehr Teilnehmer den Weg zum Herbst-OL finden.
(Mark Huster)

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